Trainer Knallinger plant für Abstiegsrunde

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    • 28.01.13
    • TSV Erding
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Trainer Knallinger plant für Abstiegsrunde

Erding - Die Erding Gladiators haben als Oberliga-Schlusslicht auf Playoff-Platz acht elf Zähler Rückstand. Trainer Markus Knallinger: „Wir bereiten uns auf die Abstiegsrunde vor.“

Manuel Kindl verlässt die Gladiators undsorgt für Gespächsstoff. f.: wk

Manuel Kindl verlässt die Gladiators undsorgt für Gespächsstoff. f.: wk

Die Niederlage in Peiting war einkalkuliert, auch wenn sie mit 1:9 Toren deutlich zu hoch ausgefallen sit. Ärgerlicher war die 3:4-Penaltyniederlage gegen den EHC Freiburg. „Schade, dass es nur ein Punkt geworden ist, aber ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen“, sagte Erdings Banden-Chef. „Die Jungs haben gezeigt, was man auch mit wenig Spielern erreichen kann.“

Es war wieder einmal das letzte Aufgebot, das der Trainer aufbieten konnte. Neben den Langzeitverletzten Engel, Gumplinger, Kürten, Martens, Pfeiffer und Steiger fehlte noch Gantschnig, der sich in Peiting verletzt hatte. Bernhardt musste mit einer fiebrigen Erkältung nach dem Aufwärmen ebenfalls passen, und Torwart Timon Ewert weilte mit Rosenheim in Schwenningen. Dennoch zeigten die Gladiators eine tolle Moral. Sie gerieten zwar nach einer schnellen 1:0-Führung mit 1:3 in Rückstand, machten diesen aber bis Ende des zweiten Drittels wieder wett. Im Schlussabschnitt und auch in der Verlängerung berannten sie das EHC-Tor, doch der Siegtreffer wollte nicht fallen. „Wichtig war, dass die Zuschauer gesehen haben, dass sich die Burschen voll reinhängen“, lobte Knallinger.

Wie nahe Glück und Pech beieinander liegen, zeigte sich im Penaltyschießen. Den Schuss von Freiburgs Jenacek schien Torwart Patrick Ashton schon zu haben, da kullerte der Puck zwischen seinen Beinen durch und blieb Zentimeter hinter der Linie liegen. Auf der Gegenseite tunnelte Timo Borrmann Torwart Christoph Mathis, doch der Puck rollte knapp am Tor vorbei.

Ein Thema brannte Knallinger aber noch auf den Nägeln: Der Wechsel von Manuel Kindl zum Zweitligisten ESV Kaufbeuren. Dazu war im Internet kolportiert worden war, der Verteidiger verlasse die Gladiators auf eigenen Wunsch, weil er hier keine Perspektive mehr sehe. „Es regt mich auf, was irgendwelche geistigen Tiefflieger im Internet von sich geben“, wetterte Knallinger. „Die wissen gar nicht, worum es geht.“ Kindl steht noch bis einschließlich der Saison 2013/14 bei den Augsburger Panthern unter Vertrag und war als Förderlizenzspieler nur an Erding ausgeliehen. Da die Kaufbeurer aufgrund von Verletzungen dringend einen Verteidiger benötigten, haben sie in Augsburg angefragt, und Augsburgs Chef Lothar Sigl entschied, dass Kindl nach Kaufbeuren wechseln müsse. „Sigl will, dass Manu den nächsten Schritt macht, und auf einem höheren Niveau an die DEL herangeführt wird“, erklärte Knallinger. „Alles andere, was erzählt und an Gerüchten verbreitet wird, ist absoluter Quatsch.“

wk

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