Den namen "Spitzenspiel" hatte das Duell wahrlich verdient. Vor rund 600 Zuschauern boten die Peißenberger und Pfaffenhofener jeweils eine gute Leistung, das Tempo war über 60 Minuten sehr hoch.
"Ich bin froh, dass wir gewonnen haben, denn es war sauschwer", sagte "Eishackler"-Spieler Sebastian Buchwieser bei der Pressekonferenz. Buchwieser hatte mit zwei Toren und einem Assist erheblichen Anteil am Erfolg. Er wurde prompt zum besten Spieler der Peißenberger gewählt. Auf Pfaffenhofener Seite wurde Torwart Andreas Banzer ausgezeichnet.
Im zweiten Drittel sorgten viele Strafen auf beiden Seiten für eine eher zerfahrene Partie, immerhin fielen auf jeder Seite zwei Tore. Spannend wurde es, als die Pfaffenhofener zum Schluss noch einmal auf 3:4 herankamen und eine 5:3-Überzahlsituation hatten. Doch die Peißenberger und der gute Keeper Michael Resch stemmten sich mit Erfolg gegen alle Bemühungen der Gäste. "In dieser Situation hat die Mannschaft gut gearbeitet. Das war der Sieg", so "Eishackler"-Trainer Stanislav Meciar. "Wir haben es versäumt, die klaren Chancen zu machen und hatten auch Schusspech", so Pfaffenhofens Coach Heinz Feilmeier. Buchwieser machte mit einem empty-net-goal schließlich alles klar.
0:1 (22:29) Schuster; 1:1 (29:55) Buchwieser; 2:1 (31:08) Kopecky; 2:2 (37:29) Landstorfer (5-4); 3:2 (44:02) Andrä; 4:2 (47:39) Hörndl; 4:3 (50:53) Spindler; 5:3 (59:10) Buchwieser (empty-net)
Strafminuten: Peißenberg 20 plus 10 für Weindl; Pfaffenhofen 14
Zuschauer: 549












