Schongau - In der Bayernliga Abstiegsrunde der Gruppe A ist es für die Eishockey-Truppe der EA Schongau beim Versuch geblieben, vorzeitig die Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln. Mit 3:5 (0:2, 1:2, 2:1) unterlag die Mannschaft von Trainer Robert Kienle beim ESC Dorfen, der beim Anpfiff noch den letzten Platz einnahm und jetzt seinen ersten Sieg in der Serie landete.

Fritz Weinfurtner gelang bei der Schongauer 3:5-Niederlage in Dorfen der hoffnungsvolle Anschlusstreffer zum 1:2. foto: df
„Heute waren wir nicht bereit, von der ersten Minute an den Kampf anzunehmen“, bedauerte Schongaus Trainer die Nachlässigkeiten seiner Truppe. Dabei hatte er seine Mannschaft auf einen Gegner eingestellt, der angesichts seiner Situation mit dem Rücken zur Wand steht und bedingunslos kämpfen würde. Wie recht er doch hatte.
Von dem Biss, der den Aufsteiger noch vor einer Woche auszeichnete, war diesmal in den Reihen der Lechstädter nicht viel zu sehen. Pech war, dass Kontingentspieler Julius Sinkovic nach einer unfairen Attacke von Chad Anderson bereits nach fünf Minuten mit einem Cut am Auge zum Nähen ins Krankenhaus gefahren wurde und nicht mehr ins Spiel eingreifen konnte. Der Übeltäter vom ESC Dorfen wurde mit einer Spieldauerstrafe belegt und war ebenfalls nicht mehr dabei.
Als Dorfen in der 49. Minute noch auf 5:1 erhöhte, war das Spiel offensichtlich gelaufen. Erst jetzt funktinierte es auch bei der EA Schongau mit den Torschüssen. Mit einem Doppelschlag verkürzten Röhling und Verteidiger Andreas Saal in der 54. und 55. Minute innerhalb von 26 Sekunden auf 3:5 aus Sicht der Lechstädter.
Bastian Grundner hätte dem Spiel vielleicht noch eine Wende geben können. Denn in der 58. Minute bekamen die Schongauer einen Penalty zugesprochen. Doch er vergab, und das passte zum Gesamteindruck im Spiel der EAS, die sich von der Partie bei den Dorfenern schon etwas mehr erwartet hatten. Wenigstens einen Punkt wollte der Trainer mitnehmen. Doch er hatte die Rechnung ohne seine Cracks gemacht. Es war eine unnötige Niederlage, die aber die Hoffnung auf den Klassenerhalt nicht gänzlich zunichte macht. df



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