Peiting - Die Passau Black Hawks bleiben für den EC Peiting ein brandgefährlicher Gegner, und die Habichte haben auch im dritten Aufeinandertreffen der beiden Oberligisten wieder einmal zugeschlagen. Denn mit 2:3 (0:1, 2:0, 0:1, 0:1) unterlagen die Oberbayern bei den Niederbayern.

Wichtiger Treffer: Florian Thomas brachte die Peitinger in Passau unmittelbar vor der zweiten Drittelpause mit 2:1 in Führung. Zum Sieg hat es aber nicht gereicht. foto: df
Viel spannender konnte ein Eishockey-Match nicht sein. 2:2 stand es bei den Niederbayern nach 60 Minuten und der Verlängerung, und die anschließende Penalty-Entscheidung zog sich einige Zeit hin. Denn nach den ersten drei Schützen war noch keine Entscheidung gefallen. Martin Piecha traf beim ersten Versuch der Habichte, und nachdem Christian Mayr und Anton Saal für den ECP vergaben glich Josef Kottmair aus. In der nächsten Runde legte erneut Piecha ein, Peitings Florian Simon vergab. Thomas Vogl und Kottmair scheiterten ebenso, ehe Waldemar Detterer Peitings Torsteher Florian Hechenrieder überlistete. Milos Vavrusa scheiterte an Passaus starken Keeper Martin Cinibulk.
Damit steht die Bilanz 2:1 für die Niederbayern. Mit den Habichten gibt es aber noch ein viertes Aufeinandertreffen am 21. Februar in Peiting. Ihrem Ziel, den Peitingern in den Play-offs aus dem Weg zu gehen, sind die Passauer etwas näher gekommen
„Das Ergebnis war schon okay“, war Peitings Trainer keineswegs schlecht auf seine Cracks zu sprechen. Angesichts der Ausfälle stimmt das Resultat. Nachdem Michael Kreitl wegen seines Kieferbruchs ausgefallen ist meldete sich zunächst Manfred Eichberger ab, so dass die Topscoer nicht dabei waren. Auch der Kapitän konnte nicht auflaufen, Gordon Borberg plagte eine Magen/Darmgrippe, und im zweiten Durchgang musste auch noch Premysl Sedlak passen, nachdem er kurz vorher noch den 1:1-Ausglich geschafft hatte. Der Tscheche zog sich eine Zerrung zu.
Igor Bacek gelang in der 42. Minute in Überzahl der 2:2-Ausgleich für die Passau Black Hawks. Zunächst lief dann nicht mehr allzu viel bei den Gästen, die sich von dem Schock aber bald erholt hatten und versuchten, dem Spiel in der verbleibenden Zeit eine Wende zu geben. Allerdings spielten sich auch die Gastgeber Einschussmöglichkeiten raus. In der 50. Minute musste Hechenrieder klären, und sie hatten noch eine gute Chance, als Fabian Weyrich gerade eine Strafzeit absaß.
Für Passaus neuen Trainer Dave Rich war der Sieg über den Spitzenreiter das erste Erfolgserlebnis, seit er seinen Dienst bei den Passauern angetreten hat. Seine harte Trainingswoche brachte offensichtlich den gewünschten Erfolg. Dem ECP hat die Penalty-Niederlage nicht geschadet, die Peitinger führen die Oberliga Süd immer noch souverän an. df



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