Grafing - Am Freitag in Selb hui, am Sonntag im Heimspiel gegen den EV Regensburg pfui. Zumindest im Startabschnitt traf das bei der 1:6-Pleite auf die Leistung des Eishockey-Oberligisten EHC Klostersee zu, was die Gäste ganz locker zur Vorentscheidung nutzten.

Zu wenig Akzente setzte der EHC Klostersee, hier Neuzugang Mario Jann (r.), im ersten Drittel. foto: stefan rossmann
Die Oberpfälzer atmeten tief durch, als die erste Spielminute vorüber war. Da hatten sie bei einigen der letzten Auftritte auf Grafinger Eis bereits alles verloren gehabt. (...) Als die EHCler einen nächsten Strafbankaufenthalt buchten, war es passiert. Routinier Thomas Daffner (40 Jahre) traf aus spitzem Winkel (7.). 41 Sekunden danach legte John Sicinski (38) das 0:2 nach.
Doug Irwin tobte ob der pomadigen Vorstellung seines Teams in der Defensive. Die Worte des EHC-Trainers waren im ganzen Stadionrund zu hören. Es half wenig, die Grafinger wachten nicht auf. Ein mittelmäßiges Powerplay reichte den Gästen gegen die zu zaghafte EHC-Deckung zum 0:3 (13.). Wenig später das 0:4 (17.).
Wie schon in der starken Phase vor der zweiten Pause mühte sich der EHC auch im Schlussdrittel umsonst. Die Eisbären behielten mit ihrer Routine und Abgeklärtheit die Übersicht und Weltmeister und Olympiasieger Martin Prochazka beseitigte letzte Zweifel (50.). ele



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