Erding - Beim vorletzten Gastspiel von Deggendorf Fire in Erding hatten die Gladiators noch verdient mit 4:2 Torengewonnen. Diesmal ging der Siegmit 4:2 Treffern an die Niederbayern.
„Wir hatten uns viel vorgenommen“, sagte Erdings Trainer Markus Knallinger in der Pressekonferenz. „Wir wollten eine gute Leistung abliefern und den Fans zeigen, dass wir bis zum Saisonschluss nicht aufhören zu spielen.“ Aber in den ersten 50 Minuten war davon nur wenig zu sehen. Deggendorf dominierte das Geschehen, vor allem wenn die erste Reihe mit dem starken Kanadier-Duo Schembri/Wilson auf dem Eis war.
Bei den Gladiators hatte dagegen die erste Sturmreihe nicht die gewohnte Durchschlagskraft, weil der erkrankte Ales Jirik an allen Ecken und Enden fehlte, speziell im Powerplay. „Wir wussten, dass Erding taktisch klug spielt und die neutrale Zone dichtmacht“, analysierte Fire-Coach Kim Collins. „Zwei Drittel lang waren wir besser, und bei einem Vier-Tore-Vorsprung darf im letzten Drittel normalerweise nichts mehr passieren.“
Fast wäre aber doch noch was passiert, denn nach einem Gladiators-Doppelschlag zum 2:4 innerhalb von wenigen Sekunden wankten die Niederbayern noch gewaltig. „Da haben wir hinten einen Wahnsinnsfehler gemacht“, erklärte Collins. „Erding hat dann nachgesetzt und fast noch das dritte Tor geschossen.“ Dieses Engagement im Endspurt sei für ihn sehr positiv gewesen, lobte Knallinger: „Dieses Aufbäumen war lobenswert, und die Jungs haben es bis zum Schluss versucht.“



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