Miesbach - Der TEV Miesbach startet in die Meisterrunde beim TSV Peißenberg, gegen den es heuer schon zwei Niederlagen gab.

Jetzt geht’s zur Sache: In der Hauptrunde haben Alan Reader (l.) und Co. beide Aufeinandertreffen mit dem TSV Peißenberg verloren. Foto. gISELA sCHREGLE
Die Vorrunde ist Geschichte. Ab Freitagabend zählt für den TEV Miesbach in der Bayernliga-Zwischenrunde jedes Spiel. „Bis jetzt war Vorbereitung“, bringt es Trainer Beppo Schlickenrieder auf den Punkt. „Ab sofort können wir uns keinen Ausrutscher mehr erlauben.“ Das heißt, dass schon beim ersten Auswärtsspiel gegen den TSV in Peißenberg der erste Dreier her muss.
Darum hat der Coach das Training in den vergangenen Tagen voll auf Spritzigkeit ausgelegt. „Wer jetzt noch keine Kondition hat, der kriegt sie auch nicht mehr“, sagt Schlickenrieder. Nach der letzten Einheit am gestrigen Donnerstag holte er sein Team noch einmal zusammen: „Ich habe da schon noch ein paar Tricks, um jeden für die Play-offs zu motivieren. Die werden aber nicht verraten, das bleibt innerhalb der Mannschaft. Ob es fruchtet, werden wir ja sehen“, sagt Schlickenrieder.
Entscheidend waren dabei vor allem die Überzahlsituationen. Im Training klappt es bestens, nur mit der Umsetzung im Spiel tut sich das Team um Florian Leitner schwer. Der Kapitän ist in Peißenberg wieder mit dabei, nachdem er aus beruflichen Gründen beim letzten Vorrundenduell in Schongau gefehlt hatte.
Zudem hat sich das Lazarett wieder etwas gelichtet. Raphael Bernegger wird wieder im dritten Sturm auflaufen. Auch Dennis Herold und Alan Reader können spielen. Ein Fragezeichen steht hingegen noch hinter Josef Schlickenrieder. Definitiv nicht mit dabei sein werden Adrian Albanese, den eine Zerrung zum Aussetzen zwingt, und Johannes Kroner, der wegen Prüfungen nicht zur Verfügung steht.
Wer spielt oder nicht spielt, ist am Ende ohnehin belanglos - das Ergebnis zählt. „In den Play-offs kann viel passieren, da hat jedes Spiel seine eigenen Gesetze“, betont Schlickenrieder. „Die Nerven spielen dabei natürlich eine große Rolle.“ Zwar sei seine Mannschaft etwas nervös, „aber ich habe den Eindruck, dass sie bereit ist“.
Gerade um die Nerven in Griff zu bekommen, wäre ein früher Treffer Gold wert. Dafür sollen vor allem die ersten beiden Angriffsreihen sorgen. Stefan Rohm wird wie zuletzt wieder neben Andreas Veicht und Sebastian Deml spielen. Shane Heffernan bleibt in der Formation mit Florian Zeller und Alan Reader. „Dort gibt er mehr Gas, weil die Ansprüche höher sind“, sagt Schlickenrieder. (ts)



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