Germering - Durchwachsen haben sich die Eishockey-Wanderers aus der Vorrunde verabschiedet. Am Freitag beendeten die Germeringer zwar beim 3:2-Sieg in Lindau ihre Niederlagenserie. Am Sonntag gegen Memmingen ließ die Leistung bei der 3:6-Pleite dagegen wieder zu wünschen übrig.
Ob die Germeringer tatsächlich für die Abstiegsrunde gewappnet sind, wird sich wohl erst bei den am Freitag beginnenden Spielen zeigen. Das letzte Vorrunden-Wochenende gab jedenfalls noch nicht so recht Aufschluss über die momentane Leistungsstärke. In Lindau überzeugten die Wanderers und entführten nach Toren von Josef Schreiber, Josh Gillam und Daniel Rossi drei Punkte. Gegen Memmingen schlichen sich dagegen wieder zahlreiche Fehler ein.
Dass es gegen die Allgäuer vor rund 400 Zuschauern trotzdem bis zum Ende spannend blieb, verdankten die Germeringer der Undiszipliniertheit der Memminger. Die leisteten sich trotz einer deutlichen 4:1-Führung - Germerings Tor hatte Christian Meier erzielt - im letzten Drittel jede Menge unnötige Fouls, die Sebastian Stürzer und Gillam zum 3:4-Anschluss nutzen konnten. Am Ende entschieden die Memminger die Partie mit einem Treffer ins leere Tor, nachdem Wanderers-Coach Brian Ashton seinen Torhüter Christoph Schedlbauer für einen sechsten Feldspieler vom Eis genommen hatte.
Die Abstiegsrunde beginnt am kommenden Freitag mit einem Heimspiel für die Wanderers gegen Nürnberg. Am Sonntag steht dann das Spiel in Pfaffenhofen auf dem Programm. Bei den angekündigten Minusgraden müssen sich die Wanderers in deren halboffenem Stadion warm anziehen.



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