"Wir sind Vierter, deshalb haben wir es nicht mehr in der eigenen Hand", ärgerte sich Thomas Müller nach Schlusspfiff bei Sky. "Das ist bedrohlich. Von den guten Ansätzen können wir uns nichts kaufen."
Frankfurt gegen Bayern: Bilder und Noten - 4 Mal die 5!
Während die Bayern-Bosse Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge sowie Sportchef Christian Nerlinger die Frankfurter Arena nach dem Spielschluss wortlos verließen, sprach zumindest Interimscoach Jonker Klartext. "Wir sind sehr enttäuscht. In dieser Situation müssen wir einfach gewinnen. Wenn man zu einem Abstiegskandidaten wie Frankfurt reist, muss man einfach die drei Punkte holen“, sagte Jonker. Er betonte zudem, dass die Bayern aufgrund des Spielverlaufs die drei Punkte auch nicht verdient gehabt hätten.
Bastian Schweinsteiger meinte zum Rückschlag im Fernduell mit Hannover: "Es ist kein schönes Gefühl, von jemandem abhängig zu sein. Jetzt müssen wir gegen Schalke gewinnen und hoffen, dass Hannover Punkte lässt."
Auch Toni Kroos zeigte sich frustriert: "Für unser Spiel ist es in dieser Saison wichtig, dass wir in Führung gehen. Der Punkt ist natürlich viel zu wenig. Wir hatten vor dem Spiel schon registriert, dass Hannover gewonnen hat. Vielleicht fehlt im Moment einfach das Selbstvertrauen. Wir zeigen derzeit nicht die spielerische Klasse, die wir haben", sagte der 21-Jährige, der Mitte der zweiten Halbzeit für den schwachen Anatolij Timoschtschuk ins Spiel gekommen war.
Was fehlte den Bayern in Frankfurt zum Sieg? "Wir machen die Chancen nicht zur rechten Zeit", meint Müller, "Wir haben Frankfurt dominiert, wir haben gut gespielt, wir haben mit Herz gespielt."
Am Ende gelang den Münchnern immerhin noch der Ausgleich: In der 89. Minute traf Mario Gomez vom Elfmeterpunkt. "Das war wohl sein schlechtes Gewissen", kommentierte Gomez den Pfiff des Referees, der den Bayern zuvor zweimal einen Strafstoß verweigert hatte.
al/sid





































































































