München - Xherdan Shaqiri soll nicht der einzige Bayern-Neuzugang für die kommende Saison bleiben. Nun gibt es Gerüchte um einen jungen Linksaußen und um Cristian Chivu.

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David Hoilett (r.) als gerade mal 17-Jähriger im Paderborn-Dress in der 2. Bundesliga
Sie wollten Marco Reus und haben nun Xherdan Shaqiri: Mit dem Millionen-Transfer des Schweizer Ausnahmetalents hat Bayern München das erste Ausrufezeichen für die kommende Saison gesetzt. Der 20-Jährige wird jedoch nicht die einzige Verstärkung für das Münchner Starensemble bleiben, um national den Angriff von Borussia Dortmund abzuwehren und sich auf europäischer Ebene Topklubs wie dem FC Barcelona weiter anzunähern. Shaqiri ist der erste große Transfer der Bayern ab Sommer - und sicher nicht der letzte. Die Münchner würden versuchen, „einen Innenverteidiger zu finden“, hatte Hoeneß zuletzt erklärt und außerdem „eine richtige Bombe“ für den Angriff angekündigt.
Die neueste Spekulation über einen Zugang für den FC Bayern gibt es aus England: Dort wird gemeldet, dass die Münchner Interesse an Flügelstürmer Junior Hoilett von den Blackburn Rovers haben. Der 21-Jährige gilt als großes Talent und soll für die Bayern nur 810.000 Euro Ausbildungsentschädigung kosten.
Hoiletts Vertrag läuft im Sommer aus. In Deutschland ist er ein alter Bekannter: Der gebürtige Kanadier mit jamaikanischen Wurzeln bestritt für den SC Paderborn und den FC St. Pauli insgesamt 39 Zweitliga-Spiele (sieben Tore). Einen großen Entwicklungssprung machte er aber erst in England.
Sportdirektor Christian Nerlinger hält die öffentliche Diskussion über mögliche Schwachstellen im Bayern-Kader für überflüssig. „Die Schwachstellen, die wir haben, die wünschen sich sehr viele andere“, sagte er.
Pranjic wird den Verein ebenfalls verlassen, ansonsten haben sich die Bayern noch nicht zu ihren Plänen mit Olic und Co. geäußert. Dagegen kündigten die Vereinsbosse in den vergangenen Wochen wiederholt an, die bis 2013 datierten Verträge von Torjäger Mario Gomez und Robben frühzeitig verlängern zu wollen.
sid/al.



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