Allerdings befürchtet FCB-Ehrenpräsident Franz Beckenbauer, dass die Personalie Guardiola den Bayern-Motor ins Stottern bringen könnte. Der Kaiser meint, dass der Spanier den Profis bereits jetzt im Kopf herumspuke. "Auf jeden Fall sind sie abgelenkt. Guardiola ist ein Thema - und wird immer ein Thema bleiben", sagte Beckenbauer im TV-Interview mit der Laureus-Stiftung: "Die Frage ist: Ist die Mannschaft gefestigt, sich von der Unruhe nicht anstecken zu lassen?"
So tickt Neu-Bayer Pep Guardiola
Der Kaiser gibt zu, selbst neugierig zu sein, wie Guardiola den Klub nach vorne bringen will. "Es gibt keine Mannschaft, die perfekt ist. Es gibt keinen Spieler, der pefekt ist. Also wird er versuchen, die scheinbaren Schwächen, die die Mannschaft hat, zu verbessern."
Bei elf Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten aus Leverkusen und bereits zwölf Zählern auf Titelverteidiger Dortmund vermutet der geneigte Fußballfan zwar derzeit nicht allzuviel Verbesserungspotenzial. Doch Beckenbauer hat eine vermeintliche Schwachstelle beim Rekordmeister ausgemacht: "Das Umschalten ist zwar besser geworden beim FC Bayern. Aber noch nicht so, wie man sich das vielleicht wünschen würde."
Forever Franz! Aus dem Leben eines Fußball-Kaisers
Bei allen Eventualitäten rund um Guardiolas Engagement beim FC Bayern, eines steht für Beckenbauer allerdings unumstößlich fest: "Das ist nicht nur eine Aufwertung für den FC Bayern, sondern eine Aufwertung für die gesamte Bundesliga."
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