Kaiserslautern - Trainer Marco Kurz hat den Spielern des 1. FC Kaiserslautern für die Mammutaufgabe beim FC Bayern Mut gemacht.

© dpa
Marco Kurz.
„Wir brauchen uns vor keiner Mannschaft zu verstecken, wir haben auch keinen Ergebnisdruck“, sagte der 42-Jährige vor dem Bundesliga-Gastspiel des Tabellen-16. am Samstag (15.30 Uhr/Sky) in München. „Aber wir gehen mit einer hohen Erwartungshaltung ins Spiel.“
Die ernüchternde 0:1-Heimpleite vom Sonntag gegen den 1. FC Köln sei „abgehakt und abgearbeitet“. Doch die Lauterer fahren auch mit einigen Handicaps nach Bayern: In der Abwehr werden Jan Simunek und Alexander Bugera wohl wegen Verletzungen fehlen, im Mittelfeld sind Ariel Borysiuk wegen seiner Gelb-Rot-Sperre und Rekonvaleszent Pierre de Wit nicht dabei und im Angriff fällt weiter der verletzte Dorge Kouemaha aus.
Rechtsverteidiger Dick, der es voraussichtlich mit Bayern-Star Franck Ribéry zu tun bekommt, sieht das Duell mit dem Weltklasse-Franzosen unaufgeregt: „Ich kann da nicht viel verlieren, aber viel gewinnen.“ Die Tabellensituation ist für ihn nicht beängstigend: „In der Abstiegszone ist noch alles eng beisammen - da kann es schnell auch wieder nach oben gehen.“
Obwohl Kaiserslautern seit zehn Spielen ohne Sieg ist, bleibt Dick Optimist: „Von uns erwartet bei den Bayern keiner was. Warum sollten wir nicht mit etwas Glück dort was holen?“ Das sieht auch Kurz so: „Wir dürfen einfach kein frühes Tor zulassen, sonst kann es für uns unangenehm werden.“



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