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Jürgen Klopp glaubt an ein gutes Verhältnis mit Pep Guardiola.

Klopp will Guradiola ärgern

"Wenn Pep mich dann nicht mag - kein Problem"

München - Jürgen Klopp hat die Meisterschaft abgehakt. In der kommenden Saison will er mit dem BVB wieder angreifen. Er glaubt, dass er sich mit Pep Guardiola gut verstehen wird.

Trainer Jürgen Klopp vom deutschen Meister Borussia Dortmund hat die Titelverteidigung abgehakt und konzentriert sich auf Bundesliga-Tabellenplatz 2. „Der BVB diese Saison Meister - das ist lächerlich“, sagte der 45-Jährige in einem Interview in der Sport Bild. „Aber es ist unser Ziel, Leverkusen noch einzuholen, die wollen wir schnappen“, ergänzte der BVB-Coach, der mit dem Double-Sieger am kommenden Sonntag (17.30 Uhr/Sky und Liga total!) beim aktuellen Tabellenzweiten Bayer antreten muss.

Angesichts des Abstands zum Spitzenreiter Bayern München rechnet Klopp vor: „Wir müssten dafür 51 Punkte holen, das Optimum in 17 Rückrundenspielen. Dann ziehen wir unseren Rückstand auf Bayern mit zwölf Punkten ab. Macht 39 Punkte, die Bayern höchstens holen dürfte. Ist das realistisch?“

Der BVB wolle wieder näher dran sein, die Entwicklung ende nicht im Sommer. Man werde sich weiter verbessern, und „wenn bei Bayern dann ein Rädchen mal nicht ins andere greifen sollte, dann greifen wir wieder ein. Dieses Jahr ist dies nicht der Fall. Nächstes Jahr hoffentlich wieder. Dann werden wir als Konkurrent wieder da sein.“

In der neuen Saison wird beim FC Bayern Pep Guardiola das Sagen haben. Klopp ist optimistisch, dass er mit dem ehemaligen Barca-Trainer ein besseres Verhältnis haben wird als Real-Coach und Intimfeind Jose Mourinho. "Ich glaube nicht, dass Pep den Trainer des Konkurrenten grundsätzlich negativ sieht. Ich glaube sogar, dass ich mich mit Josep gut verstehen werde", so Klopp. Trotzdem will er den spanischen Startrainer mit dem BVB ärgern. Dafür nimmt er gegebenfalls auch gerne einen möglichen Konflikt in Kauf: "Wenn Pep Guradiola mich dann in den 90 Minuten oder wegen des Ergebnisses nicht so mag - kein Problem."

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SID/jb

Jörg Bullinger

E-Mail:joerg.bullinger@merkur-online.de

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