Pep Guardiola soll in seiner Zeit als Trainer des FC Barcelona (2008 bis 2012) seine Spieler ausspioniert haben lassen. Einem Bericht der spanischen Zeitung "El Confidencial" zufolge soll der Star-Trainer zeitweise eine Detektei beauftragt haben, das Privatleben einiger seiner Leistungsträger zu beobachten. Ein Mitarbeiter, der damals auch bei den Katalanen arbeitete, sagte: "Guardiola war besessen davon, dass die Spieler ein geregeltes Privatleben haben. Dass sie nicht über die Stränge schlagen, weil sich das negativ auf ihre Leistungen auf dem Rasen ausgewirkt hätte."
"El Confidencial" will im Besitz von Papieren der Detektei sein, die vor allem die Beobachtungen über Piqué dokumentieren. Der Verteidiger soll oftmals in einer Bar in der Nähe des Trainingsgeländes unterwegs gewesen sein, selbst die konsumierten Getränke der Gruppe seien protokolliert worden. Einmal sei Piqué unter der Woche sogar erst nach zwei Uhr früh nach Hause gefahren. Zudem hätte die Polizei den Abwehrspieler einmal nachts aus dem Verkehr gezogen, um einen Alkoholtest zu machen. Dieser sei jedoch negativ ausgefallen.
So tickt Neu-Bayer Pep Guardiola
Jedoch soll Piqué irgendwann bemerkt haben, dass er observiert werde. Er habe sich daraufhin vertrauensvoll an seinen Berater gewandt - und an die Person seines Vertrauens im Verein: Trainer Pep Guardiola ...
"El Confidencial" schreibt allerdings auch davon, dass Guardiola auch Stars wie Ronaldinho und Deco habe ausspionieren lassen. Problem an der Sache: Als Guardiola im Sommer 2008 das Traineramt bei Barça übernahm (zuvor hatte er als Trainer der zweiten Mannschaft Barças gearbeitet), hatten Ronaldinho und Deco den Verein gerade verlassen.
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