München - Franck Ribéry kann trotz seiner Rückenbeschwerden am Samstag gegen den HSV mitwirken. Doch er hat trotzdem Grund zu klagen. Zudem erklärt er, wen er sich auf der Zehner-Position wünscht.

Videobeschreibung (+Laufzeit oder Datum siehe Original).
Wichtig, dieses Wort nimmt der Franzose gern in den Mund. Der Spaß sei wichtig, natürlich auch ein Sieg in Hamburg, am Donnerstag gebrauchte er das Wort aber auch noch in einem anderen Zusammenhang. Angesprochen auf die momentane Personalnot beim Rekordmeister sagte der Flügeflitzer: „Es ist ein großes Problem für uns, wenn zwei oder drei Spieler verletzt sind. Wir haben ein Problem auf der Bank, wir haben einfach keine gute zweite Mannschaft. Das ist wichtig!“ Dass die Bosse im Winter nicht eingekauft haben, daran könne er aber leider auch nichts ändern. Schließlich sei er ja „kein Präsident und auch kein Manager, sondern nur Spieler“. Dass er aber gerne die ein oder andere Verstärkung für gut empfunden hätte, daran besteht kein Zweifel.
Und wo er schon dabei war, nutzte Ribéry auch gleich die Gelegenheit, um noch eine Sache loszuwerden. „Für mich ist es besser, wenn Toni Kroos auf der Zehn spielt“, so der 28-Jährige. „Dort ist er frei, hat das Spiel vor sich, aber vielleicht brauchen wir ihn jetzt neben Schweinsteiger auf der Sechs.“
Tatsächlich, beim Training am Donnerstag spielte Kroos auf der Sechs. Ribéry wirbelte wie gewohnt auf der linken Außenbahn. Und das will er auch noch lange tun. „Ich will nicht zurück nach Frankreich“, sagte er. „Meine Familie und ich sind sehr glücklich hier.“ Na dann: Dick und warm einpacken, Herr Ribéry…
lop
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