Bamberg-Manager Heyder kritisiert Hoeneß: „Sonderbare Kultur“

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    • 05.10.12
    • FCB Basketball
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"Sonderbare Kultur"

Bamberg-Manager Heyder greift Hoeneß an

München - Bambergs Geschäftsführer Wolfgang Heyder hat Bayern-Präsident Uli Hoeneß für dessen öffentliche Schelte von Ex-Trainer Dirk Bauermann deutlich kritisiert.

© dpa

Der Präsident des FC Bayern München, Uli Hoeneß, schaut sich am Mittwoch das Basketball-Bundesligaspiel FC Bayern München - EWE Oldenburg im Audi Dome in München an.

„Es sind ja schon früher in der BBL Trainer entlassen worden - aber diese sonderbare Kultur, dann so etwas in der Öffentlichkeit auszutragen und auszubreiten, die ist neu und tut dem Basketball überhaupt nicht gut“, sagte Heyder der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstag).

Der frühere Bundestrainer Bauermann war von den Münchnern nur sechs Tage vor dem Saisonstart beurlaubt worden. Nach der deutlichen Bayern-Auftaktniederlage gegen die EWE Baskets Oldenburg unter dem neuen Coach Yannis Christopoulos hatte Hoeneß Bauermann falsche Trainingsdosierung, „Realitätsverlust“ und ein katastrophales Verhältnis zu Sportdirektor Marko Pesic vorgeworfen.

Hoeneß, Kroos & Co. sehen Baskets-Schlappe

zurück

vor

„So etwas hat es im Basketball noch nie gegeben, und das braucht auch niemand“, sagte Heyder, der bei den Brose Baskets bis 2008 mit Bauermann zusammengearbeitet hatte. „Für mich ist das extrem störend und ablehnenswert, wie hier eine Person und ein Mensch demontiert wird.“

Zudem hätte die Bayern-Führung angesichts der Eskapaden der Profis durchgreifen müssen. „Wieso geht da in München der Verein nicht klarer dazwischen? Der Trainer muss mit Spielern sportlich streiten, das sind harte Konflikte. Nein, da hätten die Bayern drastisch eingreifen und ihren Trainer schützen müssen“, meinte Heyder.

dpa

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