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Das College-Team beim Abschluss am Campus von Georgetown (von links): Jon Wallace, Jeff Green (heute Boston Celtics), Tyler Crawford, Patrick Ewing (Sohn der gleichnamigen Knicks-Legende), Roy Hibbert (heute Indiana Pacers) und Greg Feeney

Jonathan Wallace: Das sind meine NBA-Kumpels

München - Jonathan Wallace war in den USA auf einem Basketball-Elite-College. Dass der heutige FC-Bayern-Spieler nicht wie seine Kumpels in der NBA gelandet ist, stört ihn nicht sonderlich.

Was haben Bill Clinton, der spanische Thronfolger Felipe und Bayern-Basketballer Jonathan Wallace gemeinsam? Nun ja, alle drei haben an der renommierten US-Universität von Georgetown studiert. Um es in so eine Uni zu schaffen, muss man es nämlich nicht nur im Köpfchen haben, sondern auch das nötige Ballgefühl mitbringen. Stimmt doch, oder Herr Wallace?

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„John Thompson, der Trainer des College-Teams von Georgetown, wollte mich in seinem Team haben“, sagt Wallace. „Da auch mein Notendurchschnitt von der High School passte, bekam ich dann auch ein Stipendium.“ Für den Mann aus Huntsville, Alabama war es das Freiticket in die US-Hauptstadt Washington DC – und der Startschuss seiner Karriere als Basketballer.

Wallace erinnert sich immer gerne an die Zeit am College. „Das war eine großartige Zeit“, sagt Wallace. „Ich konnte von zuhause ausziehen und mein eigenes Leben beginnen. Und ich hatte die einzigartige Möglichekeit, mich an so einem College sowohl akademisch, als auch athletisch weiterzubilden.“

Anders als in deutschen Unis wird in den USA viel Wert auf Sport gelegt. Die Auswahlteams an den Colleges sind – sowohl im American Football, als auch im Basketball – das Sprungbrett ins professionelle Sportgeschäft. Und die Spieler sind dort echte Stars!

Kein Wunder also, dass das College-Team von Georgetown in der gleichen Halle spielt wie das NBA-Team der Washington Wizards. Apropos NBA: Viele seiner ehemaligen Teamkollegen spielen heute in der NBA. Zum Beispiel Roy Hibbert, Center bei den Indiana Pacers. Oder Jeff Greene, Small Forward der Boston Celtics.

Dass Wallace nicht auch in der NBA gelandet ist, stört ihn nicht sonderlich. „Tja, die Teams in der NBA haben eben keinen Point Guard gebraucht“, sagt Wallace. „Deswegen bin ich nicht enttäuscht. Man muss immer nach vorne schauen.“

Mit seinen Kumpels aus der NBA hat Wallace nach wie vor Kontakt: „Klar verfolge ich, was die Jungs in der NBA so treiben. In Georgetown sind wir zu so was wie Brüdern geworden. Die haben sich auch schon ein paar Clips von Bayern auf youtube angeschaut und meinen, dass das hier richtig abgeht.“ Tja, NBA gibt’s jetzt auch in München…

J. Carlos Menzel Lopez

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