101.02.09|Mehr SportFacebook
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Zagreb - In der "Höhle des Löwen" hat Olympiasieger Frankreich die Nervenschlacht im Finale der Handball-

© dpa
Der Franzose Jerome Fernandez (r) jubelt über ein Tor.
In dem dramatischen, aber nicht immer hochklassigen Endspiel in der Arena Zagreb setzte sich der Olympiasieger mit dem 24:19 (11:12) gegen die von 15 000 Zuschauern fanatisch angefeuerten Hausherren durch. Mit dem dritten WM-
Den dritten Platz hatte sich zuvor Polen gesichert. Das Team des früheren deutschen Nationalspielers Bogdan Wenta besiegte im "kleinen Finale" Europameister Dänemark mit 31:23 (14:11) und feierte damit zwei Jahre nach dem zweiten Platz bei der WM in Deutschland erneut einen Medaillengewinn. "Das war unser großes Finale. Ich bin einfach nur sehr glücklich mit dem Ergebnis. Wir sind alle stolz", sagte Wenta. Karol Bielecki (10) vom Bundesligisten Rhein-
"Wir haben ein Traumfinale", befand Peter Mühlematter, Generalsekretär des Weltverbandes IHF. Der Schweizer stand im Mittelpunkt eines Eklats am Finaltag. Wegen seiner Kritik an Missständen im Verband sowie an der Führung des Ägypters Hassan Moustafa und seines Schatzmeisters Miguel Roca wurde er vom IHF-
Ungeachtet dessen feierten die 15 000 Zuschauer in der Arena Zagreb und mehrere 10 000 Menschen in Pubs und auf dem Hauptplatz der kroatischen Hauptstadt ein rauschendes Handball-
Beim Gipfeltreffen der WM um die Nachfolge des bisherigen Titelträgers Deutschland, der am Donnerstag das Turnier als Fünfter beendet hatte, entwickelte sich von Beginn an ein Spiel auf des Messers Schneide. Wie beim 22:17-
Auch nach dem Wechsel konnte sich kein Team absetzen. Frankreichs Superstar Nikola Karabatic und Kroatiens Volksheld Ivano Balic sowie der zum besten Spieler des Turniers gewählte Igor Vori konnten in dem hart geführten Finale nur selten Akzente setzen. Dagegen waren Michael Guigou (10/7) und Ivan Cupic (6/3) die beiden Torhüter Thierry Omeyer und Mirko Alilovic die großen Stützen ihrer Mannschaften. Sechs Minuten vor dem Ende gingen die Franzosen beim 21:18 erstmals mit drei Toren in Front. Die Kroaten konnten nicht mehr kontern und scheiterten vor allem an ihren Nerven und am besten Torhüter des Turniers, Omeyer. Das Ende war unschön: Vori sah wegen Schiedsrichter-
dpa
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