Berlin - Nach seiner vieldiskutierten Roten Karte im Pokalspiel gegen Gladbach ist Abwehrspieler Roman Hubnik von Hertha BSC vom DFB-Sportgericht gesperrt worden. Auch ein Hoffenheimer muss erstmal zuschauen.

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Felix Brych zeigte Roman Hubnik im Spiel gegen Gladbach die Rote Karte.
Nach seinem umstrittenen Platzverweis im Viertelfinale des DFB-Pokals ist Abwehrspieler Roman Hubnik von Hertha BSC wegen unsportlichen Verhaltens für ein Pokalspiel gesperrt worden. Das entschied das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Donnerstag im Einzelrichter-Verfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss. Der Innenverteidiger beziehungsweise der Verein haben dem Urteil zugestimmt, das Urteil ist damit rechtskräftig.
Hubnik hatte im Pokalspiel am Mittwochabend gegen Borussia Mönchengladbach (0:2 n.V.) in der 100. Minute die Rote Karte gesehen. Schiedsrichter Felix Brych (München) hatte im Gerangel zwischen dem Tschechen und Gladbachs Stürmer Igor de Camargo eine Kopfnuss von Hubnik erkannt. Die TV-Bilder bewiesen jedoch, dass die leichte Berührung eher von de Camargo verursacht wurde und dass sich der Belgier theatralisch fallen ließ.
Abwehrspieler Marvin Compper von 1899 Hoffenheim ist unterdessen für seine Tätlichkeit im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen den Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth (0:1) für drei Pokalspiele gesperrt worden. Compper hatte sich in der 36. Minute nach einem Schubser gegen Christopher Nöthe nicht im Griff und leistete sich während der anschließenden Rudelbildung einen Wischer ins Gesicht von Stephan Fürstner. Der Spieler und der Verein haben dem Urteil zugestimmt.
sid



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