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Hertha BSC: Roman Hubnik vom DFB gesperrt

Nach de-Camargo-Ärger: Hubnik vom DFB gesperrt

Berlin - Nach seiner vieldiskutierten Roten Karte im Pokalspiel gegen Gladbach ist Abwehrspieler Roman Hubnik von Hertha BSC vom DFB-Sportgericht gesperrt worden. Auch ein Hoffenheimer muss erstmal zuschauen.

© getty

Felix Brych zeigte Roman Hubnik im Spiel gegen Gladbach die Rote Karte.

Nach seinem umstrittenen Platzverweis im Viertelfinale des DFB-Pokals ist Abwehrspieler Roman Hubnik von Hertha BSC wegen unsportlichen Verhaltens für ein Pokalspiel gesperrt worden. Das entschied das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Donnerstag im Einzelrichter-Verfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss. Der Innenverteidiger beziehungsweise der Verein haben dem Urteil zugestimmt, das Urteil ist damit rechtskräftig.

Hubnik hatte im Pokalspiel am Mittwochabend gegen Borussia Mönchengladbach (0:2 n.V.) in der 100. Minute die Rote Karte gesehen. Schiedsrichter Felix Brych (München) hatte im Gerangel zwischen dem Tschechen und Gladbachs Stürmer Igor de Camargo eine Kopfnuss von Hubnik erkannt. Die TV-Bilder bewiesen jedoch, dass die leichte Berührung eher von de Camargo verursacht wurde und dass sich der Belgier theatralisch fallen ließ.

Auch einen Tag nach dem einzigen Aufreger der Partie war Hertha-Trainer Michael Skibbe noch immer bedient. „Es ist schade, dass wir auf unwürdige Weise verloren haben, aber wir müssen jetzt nach vorne schauen“, sagte der 46-Jährige mit Blick auf das wichtige Auswärtsspiel am Samstag beim VfB Stuttgart. Dort muss Skibbe, der nach vier Pleiten in vier Pflichtspielen unter seiner Leitung bereits unter Druck steht, auf Fabian Lustenberger verzichten. Der Schweizer zog sich im Spiel gegen Gladbach eine schwere Fußprellung zu und steht nicht zur Verfügung. Gebrochen sei aber nichts, sagte Skibbe. Lustenberger hatte sich in der Vergangenheit bereits zweimal den Mittelfuß gebrochen.

Die „besten“ Tätlichkeiten im Fußball

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Abwehrspieler Marvin Compper von 1899 Hoffenheim ist unterdessen für seine Tätlichkeit im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen den Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth (0:1) für drei Pokalspiele gesperrt worden. Compper hatte sich in der 36. Minute nach einem Schubser gegen Christopher Nöthe nicht im Griff und leistete sich während der anschließenden Rudelbildung einen Wischer ins Gesicht von Stephan Fürstner. Der Spieler und der Verein haben dem Urteil zugestimmt.

sid

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