
Immer wieder kommt es in den Fußballstadien zu unschönen Fouls, Rudelbildungen und Tätlichkeiten. Sehen Sie hier die spektakulärsten Fälle der vergangenen Jahre. Als Miro Klose noch bei Werder Bremen spielte, bekam der Stürmer es mal mit Oliver Kahn zu tun... © dpa

Der Bremer hatte irgendetwas getan, was den Bayern-Titan erzürnte. Es kam zum berühmt gewordenen "Nasenstüber", den Klose aber mit erstaunlicher Gelassenheit hinnahm und später auch kommentierte."Wer in solch einer Situation reagiert, wird bestraft und ist der Dumme. Ich hätte ihm die Mütze ins Gesicht ziehen, in den Finger beißen oder tausend andere Sachen machen können." © dpa

Im Süd-Gipfel zwischen dem FC Bayern und dem VfB Stuttgart ist immer viel Feuer drin. Hier keilen sich Paolo Guerrero und Silvio Meißner. Der Rest des Rudels versucht zu schlichten. © dpa

WM 2006, Viertelfinale, Berlin: Nach dem erfolgreichen Elfmeterschießen gegen Argentinien kommt es zu tumultartigen Szenen. TV-Bilder belegen hinterher, dass Nationalspieler Torsten Frings... © dpa

... dem Argentinier Julio Cruz ins Gesicht schlug. Frings wird für das Halbfinale gegen Italien gesperrt, Deutschland scheidet aus. © ARD

Wieder Olli: Einmal packte der "Titan" den Leverkusener Stürmer Thomas Brdaric am Schlawittchen. Kahn kam ungestraft davon, Brdaric schrieb später ein Lied darüber. Liedtext: "Katze Kahn, ich danke dir, dass du mich wach geschüttelt hast. Ja, ich hatte Angst vor dir. Dabei bist du doch nur ein liebenswertes Tier"... © dpa

Was hier so einträchtig und harmonisch aussieht, ging auch mal ganz anders: Zwischen Lothar Matthäus und Bixente Lizarazu kam es 1999 im Bayern-Training zu einer heftigen Auseinandersetzung, bei der der Franzose dem Lothar eine Watschn verpasste. Harald Schmidt spottete damals: "Bixente Lizarazu hat Lothar Matthäus eine geknallt. Auf dem Video hört man ein Klatschen, und man weiß nicht: War es die Ohrfeige oder der Applaus von Effenberg?" © dpa

Lizarazu jedenfalls war ein echter Heißsporn: Im Jahr 2002 geriet er wieder mit einem Kollegen aneinander. Kollegen wie Ze Roberto und Elber mussten die Streithähne Lizarazu und Nico Kovac trennen. © dpa

Ein Klassiker der Bundesliga-Geschichte: Beim Bundesliga-Spiel zwischen Duisburg und Köln im Jahr 2005 gerieten MSV-Trainer Norbert Meier und der Kölner Albert Streit aneinander. © dpa
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Plötzlich fiel der Duisburger Trainer zu Boden, obwohl Streit nichts gemacht hatte. "Wir sind aneinander geraten, woraufhin ich mich fallen gelassen habe bzw. hingefallen bin." Meier wurde dann tatsächlich fallen gelassen - vom Verein. Der Coach wurde wenige Tage nach dieser Aktion gefeuert. © dpa
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In der Winterpause 2008/2009 kam es zu einem Testspiel zwischen dem Hamburger SV und 1899 Hoffenheim. Carlos Eduardo und Ivica Olic vergaßen dabei offensichtlich, dass es sich um ein Freundschaftsspiel handelte. Beide gingen nach einer Rangelei mit Fäusten aufeinander los und würgten sich. Die Hitzköpfe wurden vom DFB für je zwei Spiele gesperrt. © dpa
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Im Frühjahr 2009 rangelten sich im Bayern-Training Franck Ribéry und Lukas Podolski. Die Aktion war aber wohl nur Spaß - glaubt man den Aussagen der Beteiligten im Nachhinein. © Ruiz
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WM 2006, Portugal gegen England: Hitzkopf Wayne Rooney tritt Ricardo Carvalho genau dahin, wo "Mann" es am wenigsten will... © dpa
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Ronneys Pech: Der Schiedsrichter stand direkt daneben. Rooney sah rot, England schied aus. © dpa
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Immer wieder diese undisziplinierten Engländer bei Fußball-Weltmeisterschaften. 1998 trat David Beckham gegen den Argentinier Simeone nach. Beckham sah Rot, England schied aus. Geschichte wiederholt sich eben - auch im Fußball. © Skysports
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Bad Boy der Bundesliga: Der Schalker Rafinha stößt hier, mit Hilfe seines Schalker Kollegen Jefferson Farfan, den Bochumer Daniel Imhof um. © dpa
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Auch der sonst so ruhige Bernd Schneider flippte schon mal aus. Hier geht "Schnix" dem damaligen Hamburger Tomas Ujfalusi an den Kragen. © dpa
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Legendär: Die Spuckattacke von Hollands Frank Rijkaard gegen Rudi Völler im Achtelfinale der WM 1990 in Italien. Beide Spieler hatten zuvor Rot gesehen - Rijkaard wegen Provokation, Völler wegen Nichts. Egal: Am Ende siegte Deutschland 2:1 und gewann später den WM-Titel. © dpa
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Auch legendär und noch gar nicht so lange her: Zinedine Zidanes Ausraster im WM-Finale von 2006 gegen Italiens Marco Materrazzi. Der Italiener hatte die Schwester des Franzosen wüst beschimpft, bis dem ansonsten so besonnenen Zizou die Sicherungen durchbrannten. Mit voller Wucht schleuderte Zidane seinen Kopf gegen die Brust des Italieners. © dpa
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Die Entscheidung des Schiris war klar: Rot für Zidane im letzten Spiel seiner Karriere. Italien wurde Weltmeister. © dpa
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Und der tragische Held durfte den Pokal nach 1998 nicht noch einmal hochhalten. © dpa
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Nun sogar Handgreiflichkeiten in der deutschen Nationalmannschaft: Lukas Podolski wollte beim Spiel in Wales einer taktischen Anweisung von Kapitän Michael Ballack nicht gehorchen und verpasste dem Capitano stattdessen eine "Watschn", also eine Ohrfeige. Glück für den Stürmer: Er kam ohne Strafe davon. © ARD