Neujahrsspringen: Es gibt Gesprächsbedarf mit dfen Verbänden

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    • 25.01.13
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Es gibt Gesprächsbedarf

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Garmisch-Partenkirchen - Kosten und Personal: SC Partenkirchen will mit DSV und FIS darüber reden

Ein perfektes Bild: Das Neujahrsskispringen 2013 knüpft in Sachen Sport und Stimmung an glorreiche Zeiten an. foto: sehr

Ein perfektes Bild: Das Neujahrsskispringen 2013 knüpft in Sachen Sport und Stimmung an glorreiche Zeiten an. foto: sehr

Das Neujahrsskispringen ist so etwas Ähnliches wie eine kleine Gelddruckmaschine. Von den Einnahmen, die mit der zweiten Veranstaltung der Vierschanzentournee erwirtschaftet werden, bestreitet der SC Partenkirchen seine erfolgreiche Nachwuchsarbeit. Da trifft es sich gut, dass das Neujahrsspringen 2013 nach schwächeren Jahren diesmal wieder ein Zuschauer- und TV-Magnet war. Mehr als 20 000 Fans hielten sich im Olympiastadion auf, mehr als 100 Millionen Menschen saßen weltweit vor den Fernsehgeräten. Wieviele Besucher Eintritt bezahlten, steht noch nicht genau fest - es gibt Probleme mit dem Abrechnungssystem. „Aber es waren mit Sicherheit mehr als in den zurückliegenden Jahren“, sagt SCP-Präsident Michael Maurer. Für das gesteigerte Interesse gibt es nur einen Grund: Die sportlich wieder erfolgreichen deutschen Skispringer. Für die gute Stimmung gesorgt hat eine Idee Maurers, die zwei Tage zuvor schon der SC Oberstdorf abgekupfert hatte, weil er davon bei einer Sitzung berichtet hatte. 10 000 Deutschland-Fahnen ließ Maurer kostenlos verteilen und sorgte damit für ein prächtiges Bild. „Das werden wir auch in Zukunft beibehalten. Jeder Euro war gut investiert.“

Die Flaggenaktion war Teil einer Qualitätsoffensive, zu der auch die Installation von Roman Roell gehört. Der Radio- und Fernsehmoderator des Bayerischen Rundfunks sei zwar beim Stimmungspublikum aufgrund seiner Popularität gut angekommen, beim Fachpublikum allerdings weniger. „Er hat sich einige Fehler geleistet“, sagt Maurer. Nach einer internen Diskussion wollen die SCP-Funktionäre um Maurer mit Roell und dem Deutschen Ski-Verband (DSV) das Gespräch suchen. Im Vorfeld der Vierschanzentournee hatte der DSV den Partenkirchnern Roell aufs Auge gedrückt und versucht, neben dem bisherigen Stadionsprecher Charly Leitner auch Anheizer und Stimmungsmacher Wolfi Hostmann hinauszudrängen. „Der DSV wollte alles in die Hand nehmen. Doch für uns war klar, dass zumindest Wolfi bleiben muss“, sagt Maurer.

Das Neujahrsskispringen wird auf Dauer wohl die einzige Großveranstaltung - der Deutschland-Pokal und der FIS-Cup sind Wettkämpfe der nachgeordneten Kategorie - bleiben, die der SC Partenkirchen ausrichtet. Ein Sommer-Grand-Prix oder ein Weltcup-Springen auf der neuen Olympia-Schanze sind nach Maurers Meinung illusorisch. „Alle Termin sind vergeben und viele Standorte buhlen darum“, erklärt der SCP-Clubchef, der mittlerweile seit sechs Jahren im Amt ist. Einen Weltcup in der Nordischen Kombination könnten die Partenkirchner jederzeit kriegen - und eine Kusshand von Internationalen Skiverband (FIS) dazu. Doch das Interesse daran tendiert gegen null, weil die Ausgaben die Einnahmen bei weitem überschreiten würden.

Als große finanzielle Belastung haben Maurer und sein Vize Franz Grabo auch die Änderung im FIS-Reglement ausgemacht, durch das die Zahl der Funktionäre gestiegen ist, die alle zum Jahreswechsel in Garmisch-Partenkirchner untergebracht werden müssen. „Das sind Mehrkosten im mittleren fünfstelligen Euro-Bereich“, teilt Maurer mit. „Darüber gibt es mit der FIS Gesprächsbedarf.“ Eines macht er unmissverständlich klar. „Deshalb werde ich das Budget für den Nachwuchsbereich nicht beschneiden.“ Selbst eine kleine Gelddruckmaschine kann nicht alles ausgleichen. (prei)

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