Es war alles bereitet für ein großes Spektakel - und es war ein großes Spektakel beim Riesenslalom der Herren auf der Kandahar. Allerdings mit einem dramatischen Ende für die deutschen Fahrer. Felix Neureuther (SC Partenkirchen) war als Führender des ersten Laufs in den zweiten Durchgang gestartet. Bis zu der ersten Zwischenzeit konnte der Silbermedaillen-Gewinner im Slalom bei der WM 2013 in Schladming seinen Vorsprung sogar noch ausbauen, doch dann folgten mehrere Patzer. Am Ende fiel Felix Neureuther vor den Augen von Max Rieger, dem bisher - und weiter - einzigen deutschen Gewinner eines Riesenslalom-Weltcups (2. März 1973), auf Rang 12 zurück.
Im Ziel schwang Neureuther enttäuscht ab, stützte sich auf die Skistöcke, den Kopf gesenkt, die knapp 5000 Zuschauer jubelten ihm dennoch zu, und der DJ spielte Tina Turner: "Simply the Best". Trost für den unglücklichen Felix.
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Fritz Dopfer (SC Garmisch) kam nicht ins Ziel. Er fädelte ein und stürzte spektakulär. Ob er sich dabei verletzt hat, war zunächst nicht bekannt. Dem Vernehmen nach wurde er von der Strecke zu Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht. Über das Ergebnis ist derzeit nichts bekannt.
In dem dramatischen Rennen siegte der Franzose Alexis Pinturault, Zweiter nach dem ersten Durchgang, vor Slalom-Weltmeister Marcel Hirscher (AUT) und dem dreifachen Goldmedaillen-Gewinner bei der Ski-WM 2013 in Schladming, Ted Ligety (USA).
Überglücklich war hingegen ein weiterer deutscher Starter: Benedikt Staubitzer vom Skiclub Mittenwald. Mit Nummer 42 gestartet, war er im ersten Durchgang auf Platz 24 vorgefahren; damit hatte er sich für den zweiten Lauf qualifiziert. Mit einer weiteren beherzten Fahrt verbesserte er sich auf Rang 15.
Matthias Holzapfel




























































