Lappach - Die Telefone stehen kaum noch still bei Hans Decker und Toni Brenninger, den beiden Sportwarten der Abteilung Nordisch beim Skiclub Dorfen.

Immer voll im Einsatz, wenn es schneit: Die beiden Sportwarte des Skiclubs Dorfen, Toni Brenninger (l.) und Hans Decker (r.), haben eine erste Loipenspur präpariert – für leidenschaftliche Langläufer wie den Dorfener Ernst Rauschendorfer (2. v. l.) und seine Begleiterin. foto: berger
„Jeder möchte wissen, ob unsere Langlaufloipe in Lappach schon gespurt ist“, erzählt Brenninger. Am Dienstag reichte die Schneehöhe aber nur aus, um mit dem Schneemobil eine erste Spur in den Pulverschnee zu ziehen.
Beim Loipenstart am Fuß des Reschenbergs hat der Skiclub diese Woche neue Hinweistafeln installiert: Damit Wintersportler ihr Fahrzeug korrekt parken und nicht die Zufahrt zum hoch oben gelegenen Bauernhof versperren. Vom Start führen zwei sieben und fast zehn Kilometer lange Touren durch den Winterwald.
„Die Loipe ist landschaftlich ein einziger Traum und Wintermärchen“, weiß Ernst Rauschendorfer aus Dorfen. Seit mehr als 50 Jahren ist der Langläufer in dieser Gegend unterwegs. Auch ohne klassische Spur traut sich der 77-Jährige immer wieder auf die Strecke. „Aber das ist ein himmelweiter Unterschied, man spürt dann jede kleine Unebenheit.“
Sollte in den kommenden Tagen genügend Neuschnee fallen, sind die fleißigen Helfer des Vereins wieder viele Stunden im Einsatz, um die beliebte Loipe perfekt zu präparieren. Und zwar nicht nur für Mitglieder. „Die Strecke ist für alle da, wir freuen uns auf viele Gäste“, betont Decker. Ein kleiner Obolus für den Skiclub sei erwünscht. Die rote Spendenkasse steht am Startplatz schon bereit. „Da werfe ich doch gerne etwas hinein“, schmunzelt Susanne Dörr aus Dorfen, sichtlich glücklich nach ihrer Skirunde. bag
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