Im entlegensten Eck der Halle stand derweil ganz bescheiden HCL-Manager Kay-Sven Hähner - einer der vielen Gewinner dieses Abends in Ismaning. Eine Bestandsaufnahme.
Die ersten Gewinner: Die Zuschauer. Erlebten Spitzen-Handball pur und eine leidenschaftlich kämpfende Mannschaft des TSV Ismaning. Bemerkenswert: Takt und Lautstärke gab die Leipziger Ecke mit ihren rund 60 Fans vor.
Die zweiten Gewinner: Die Trainer. „Die Mädels sollten in der Abwehr um ihr Leben kämpfen“, hatte Bernd Rösch (Ismaning) gefordert und fand’s „klasse“, wie seine Spielerinnen das umsetzten. Kollege Stefan Madsen freute sich, dass seine Mannschaft „ihre verdammte Pflicht“ getan und „unser Produkt gezeigt“ hatte.
Die dritten Gewinner: Das Organisationsteam. „Wir haben unser Ziel erreicht - volle Halle, tolle Stimmung. Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer und ein Sonderlob an Klaus Krecken, der alles bestens im Griff hatte“, erklärte TSV-Abteilungsleiter Werner Feichtlbauer. Und fügte hinzu: „Schön zu sehen, wie die Stars des HC Leipzig in der absoluten Handball-Provinz so fleißig Autogramme geben.“ HCL-Manager Kay-Sven Hähner lobte die Gastgeber: „Es hat uns großen Spaß gemacht. Der TSV Ismaning ist aus unserer Sicht ein toller und sympathischer Verein.“
Die vierten Gewinner: Die Torhüter. DHB-Keeperin Katja Schülke, weil sie mal ein bisschen regenerieren durfte, ihre Vertreterin Julia Plöger, weil sie mal über längere Zeit zeigen konnte, was sie drauf hat. Die TSV-Torfrauen Zoé Chioato (Beispiel: tolle Aktion gegen Anne Hubinger/3.) und Antje Neßler (Beispiel: stark gehalten im direkten Duell mit Hubinger/56.), weil sie auch unter ständigem Druck ihre Frau standen.
Die fünfte Gewinnerin: Sophie Pramberger. Neben Leonie Schweinsteiger stellvertretend fürs ganze TSV-Team und die starke Abwehr: Zeigte derart viel Biss und Aggressivität, dass Leipzigs polnische Nationalspielerin Karolina Kudlacz zwischenzeitlich gar nicht glücklich war. (guv)












