Ismaning - Die Ismaninger Handballerinnen fahren als Tabellenführer zum Schlusslicht nach Augsburg. Klingt nach einer klaren Angelegenheit. Darauf hofft auch Trainer Claus Lohmann.

Ab durch die Mitte: Cornelia Schmids Ismaningerinnen fahren frohen Mutes nach Augsburg. foto: dieter Michalek
„Man weiß ja nie, was an einem Tag so alles passieren kann, aber unter normalen Umständen darf eigentlich nichts schief gehen!“, äußert sich Trainer Claus Lohmann zuversichtlich, wenn man ihn auf die nächste Auswärtsaufgabe des TSV Ismaning beim Bayernliga-Schlusslicht TSG Augsburg (Sonntag, 16.30 Uhr) anspricht. Während Lohmanns Schützlinge als Herbstmeister und derzeitiger Tabellenführer grüßen, wartet der Neuling seit dem 10. August 2011 (27:25 gegen HaSpo Bayreuth) auf einen doppelten Punktgewinn.
Und doch waren die Augsburgerinnen ausgerechnet beim 22:23 in der Realschulturnhalle so nahe dran am zweiten Saisonsieg wie nie zuvor. „Damals haben wir uns nach dem Schlusspfiff nicht einmal richtig freuen können, so enttäuschend war unsere Leistung nach dem Seitenwechsel. Erst spielen wir den Gegner an die Wand, dann kriegen wir kaum noch ein Bein auf die Erde“, erinnert sich Lohmann an den 1. Oktober vergangenen Jahres. Inzwischen trete seine Mannschaft derart gefestigt und geschlossen auf, dass ein Sieg Pflicht sei: „Wir sind klarer Favorit - wenn wir diese Hürde nicht nehmen, dann haben wir’s nicht anders verdient.“
Am Sonntag fehlt neben den Langzeitverletzten Sophie Pramberger, Carola Neckar und Tanja Großer erneut Ersatztorfrau Chiara Zellner (Knie). „Sollte sich das als eine langwierige Geschichte herausstellen, müssen wir in der zweiten Mannschaft nach einer festen, tragfähigen Lösung suchen“, schwant TSV-Coach Lohmann Böses.



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