Landkreis - Bei den offenen Münchener Hallenmeisterschaften im Olympiapark überzeugten die Leichtathleten aus dem Landkreis mit drei Gold-, sechs Silber- und vier Bronzemedaillen.

Alessa Schmautz vom SC Baierbrunn ist Münchner Vize-Meisterin im Hochsprung. Foto: Ludwig Stuffer
Mit Teilnehmern aus ganz Oberbayern und Österreich waren die Titelkämpfe in der Landeshauptstadt bestens besetzt. Für eine echte Überraschung sorgte als einziger Starter des SV-DJK Taufkirchen der 33-jährige Andreas Wildschek: Im Kugelstoßen der Männer wuchtete der erfahrene Athlet das 7,26 Kilo schwere Wurfgerät auf 14,62 Meter. Dabei erzielte er nicht nur auf Anhieb eine bayerische Top-Leistung, sondern wurde überaus verdient neuer Münchner Meister mit fast zwei Metern Vorsprung. Der in Taufkirchen bislang unbekannte Österreicher war bereits 1995 nationaler Meister in der Jugend-Klasse sowie Männer-Final-Fünfter im Jahr 1997 für den ULC Riverside Mödling und hatte seitdem eine lange Pause eingelegt.
Der Ottobrunner Florian Partenfelder bewährte sich in der Jugend M 14 mit einer Bronzemedaille: Im Trikot der LG Stadtwerke München erzielte er auf der 800 Meter-Strecke 2:45,71 Minuten.
Der SC Baierbrunn war der erfolgreichste Landkreis-Verein. Im Hochsprung der Jugend M 14 erhielt Paul Kersting den Vize-Titel mit 1,46 Metern. Gleich drei Medaillen sammelte Yannick Wolf bei der Jugend M 12: Neuer Münchner Meister wurde er im 60-Meter-Sprint mit beachtlichen 8,62 Sekunden. Bei seinem Triumph hatte er hier fast zwei Meter Abstand auf den Zweiten. Silber erntete er im Hochsprung mit 1,36 Metern, Bronze über 60 Meter Hürden mit 11,11 Sekunden. Sein Trainingspartner Johannes Stehr holte den Vize-Titel im Kugelstoßen mit 7,72 Metern.



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