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Russische Lokomotive rollt unerbittlich

Russische Lokomotive rollt unerbittlich

Unterhaching - Enttäuschung ja, Niedergeschlagenheit nein: Beim 1:3 (19:25, 25:20, 16:25, 23:25) im Champions-League-Achtelfinale gegen Lokomotiv Novosibirsk musste Generali Haching schlicht die Überlegenheit eines europäischen Top-Teams anerkennen.

Natürlich: Die Chance war da. Die Chance auf einen fünften Satz, damit vielleicht einen 3:2-Erfolg und dann im Rückspiel am nächsten Mittwoch in Novosibirsk auch die Chance auf den Sprung ins Viertelfinale, dank der „Golden Set“-Regel, die die Höhe eines Sieges unberücksichtigt lässt. Selbst bei einem 0:3 in Sibirien hätten die Hachinger im Falle eines Heimerfolgs den Zusatzdurchgang bis 15, in dem oft das Glück eine Rolle spielt, sicher gehabt.

Doch die Hoffnungen auf eine Überraschung blieben vor 1518 Zuschauern in der ausverkauften Sportarena unerfüllt, selbst eine Fünf-Punkte-Führung im vierten Satz reichte nicht, um nach Durchgängen zum 2:2 auszugleichen. „Wir müssen schauen, was da passiert ist“, meinte Hachings Kapitän Max Günthör selbstkritisch, er lieferte aber auch gleich eine Erklärung für die Wende zu Gunsten der Russen, nämlich deren Stärke: „Es ist eben schwierig, gegen so eine Mannschaft den Satz durchzuziehen.“ Christian Dünnes ergänzte: Christian Dünnes, betonte vor allem die Qualität des Gegners: „Das ist einfach die Klasse, ein so hohes Niveau über einen langen Zeitraum zu halten. Die verlieren nicht fünf Punkte am Stück, und das ist der Unterschied. Da spreche ich aber von einer Weltklasse-Mannschaft.“

Umberto Savignano

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