Da war körperlich noch unversehrt: Weilheism Thomas Gansneder (weißes Trikot) musste wegen einer Platzwunde die Partie vorzeitig beenden. foto: preller

Weilheimer Miniteam bezwingt Neuötting

Weilheim - Am Schluss waren sie nur noch zu sechst, dennoch gewannen die Basketballer des TSV Weilheim ihr Bayernliga-Heimspiel gegen den TSV Neuötting mit 88:85 (41:38).

„Das war ein wirklich gutes Spiel“, lobte Weilheims Trainer Darryl Millwood beide Teams. Einen Akteur seiner seiner Mannschaft hob er aber heraus. „Alex Thumser hat 40 Minuten durchgespielt und war sehr stark.“ Mit dem zweiten Sieg in Folge haben sich die Weilheimer ein gutes Stück von der Abstiegszone entfernt.

Die erste Hälfte verlief zunächst sehr ausgeglichen. Die Weilheimer punkteten konsequent, konnten die bissigen Neuöttinger jedoch nie abschütteln. Eine Umstellung der Gäste in der Abwehr auf Zonendeckung spielte den Kreisstädtern im dritten Durchgang in die Karten. Flo Willkomm traf unterm Korb, die Thumser-Brüder versenkten ihre Würfe aus der Distanz. Dazu stand die Abwehr bombensicher. So zog Weilheim auf 53:40 (24.) davon.

„In der Kabine habe ich ein gutes drittes Viertel gefordert, und das haben die Jungs gezeigt“, lobte Millwood. Bis Viertelende bauten die Hausherren trotz einer Verletzung von Thomas Gansneder (28.), der unglücklich mit seinem Gegenspieler zusammenprallte, den Vorsprung auf 17 Punkte aus.

Im Schlussdurchgang begann dieser aber zu schmelzen wie ein Schneemann unter der Höhensonne. Angesichts der Foulvorbelastung - Willkomm stand mit deren vier kurz vor dem Ausschluss - und durch den Kräfteverschleiß konnten die Weilheimer in der Defensive auch nicht mehr so dagegenhalten. In der Schlussminute waren die Gäste auf drei Punkte herangekommen. Die Millwood-Truppe bewies dann aber Nervenstärke. Mit zwei Freiwurftreffern durch Willkomm machte sie den Sieg perfekt.

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