„Ganz Peißenberg ist stolz auf euch“, lobte Peißenbergs Bürgermeisterin Manuela Vanni den erfolgreichen Nachwuchs. „Jetzt dürft ihr feiern, aber nur bis zwölf“, verkündete „Eishackler“-Vize Stefan Rießenberger mit Blick auf das Spiel der ersten Mannschaft am nächsten Tag in Miesbach, bei dem einige von ihnen erneut zum Einsatz kamen.
Für die richtige Feierstimmung sorgte die Hue-Truppe selbst. „Die Jungs wollten den Fans etwas bieten“, meinte Trainer Hans Hue, den Rießenberger als „Vater des Erfolgs“ betitelte. Vor einer stattlichen Kulisse von 250 Zuschauern taten sich seine Schützlinge nach einer schnellen Führung gegen den aufopferungsvoll kämpfenden Tabellenletzten zunächst etwas schwer. Trotz drückender Überlegenheit, dokumentiert auch durch das Schussverhältnis (35:1), reichte es nur zu einem 3:0 nach dem ersten Durchgang.
In den zweiten Abschnitt legten die Peißenberger dann aber einen Blitzstart hin. Gleich in der ersten Minute gelangen ihnen zwei Treffer zum 5:0, danach ging es bei den Moosburgern zusehends bergab. Im Schlussabschnitt schwanden den Gästen merklich die Kräfte. Die Peißenberger kamen so zu Toren fast im Minutentakt. Am Ende stand der höchste Saisonsieg zu Buche - und der TSV war Bundesligist.











