Na denn prost: Nach dem 7:1-Sieg in Ingolstadt feierten Monika Bittner und der ESC Planegg vorzeitg den Gewinn des dritten deutschen Titels in Folge. Fraglich ist, ob der Peißenbergerin der Sekt geschmeckt hat, da sie von einer Grippe geplagt wurde. foto: heinrich

Monika Bittner mit Planegg zum dritten Mal in Folge deutscher Meister

Peißenberg - Sie ließ sich auch von einer Grippe nicht aufhalten: Mit einem 7:1-Sieg in Ingolstadt feierte Monika Bittner aus Peißenberg mit Planegg den dritten deutschen Titel in Folge.

„Gigantisch“, befand die 25-jährige Peißenbergerin, selbst die erfolgreiche Olympia-Qualifikation kam da nicht heran. Viel mehr brachte sie nach dem 7:1 (4:0, 0:1, 3:0)-Erfolg beim ERC Ingolstadt auch nicht mehr heraus. Zwar ist die 25-Jährige nach jedem Spiel vor lauter Erschöpfung blass um die Nase, aber nach der entscheidenden Partie des Jahres war sie das noch ein bisschen mehr als sonst. Bittner hätte eigentlich nicht spielen dürfen, aber statt das Bett zu hüten, versuchte die Grippekranke auf dem Eis, das Fieber zu senken. Viele mögen das als falschen Ehrgeiz sehen. Auf der anderen Seite war die Aussicht, Sportgeschichte zu schreiben, wohl zu verlockend, um zu Hause zu bleiben.

Der Titelverteidiger hat eine Saison hingelegt, die in den Annalen des deutschen Frauen-Eishockeys wohl ihresgleichen sucht. Alle seine Begegnungen hat der Spitzenreiter bisher gewonnen und nur einen einzigen Punkt eingebüßt. „Wir sind verdient deutscher Meister geworden“, stellte Bittner nicht ohne Stolz fest. Dass die Planeggerinnen in diesem Jahr in der Liga konkurrenzlos sind, bekam auch der ERC Ingolstadt zu spüren.

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