208.02.09|Wintersport|Wintersport|
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Innsbruck - Der schwer verunglückte Skirennfahrer Daniel Albrecht wird allmählich aus seiner Tiefschlafphase herausgeholt.

© dpa
Der schwer verunglückte Daniel Albrecht soll aus dem künstlichen Koma geholt werden.
Während des langsamen Aufwach-Prozesses musste dem 25-Jährigen in einem “minimalen“ Eingriff Flüssigkeit aus der geschrumpften Lunge abgesaugt werden, um dieser weiteren Raum zur Entfaltung zu geben. Das teilte die Universitätsklinik Innsbruck am Sonntag in einer aktualisierten Fassung ihres morgendlichen Bulletins mit. Die Flüssigkeit habe sich im Brustbereich als Begleiterscheinung von Albrechts abklingender Lungenentzündung angesammelt.
Albrechts Schädel-Hirn-Trauma verlaufe weiterhin komplikationsfrei. Der Kombinations-Weltmeister von 2007 war vor gut zwei Wochen beim Training für die Weltcup-Abfahrt in Kitzbühel schwer gestürzt und mit einem Schädel-Hirn-Trauma ins künstliche Koma versetzt worden.
Patienten wie Albrecht würden in so einer langen Tiefschlafphase 10 bis 15 Kilogramm Muskelmasse verlieren, berichtete der Schweizer Teamarzt Hans Spring am Rande der WM in Val d'Isère. Beim Aufwachen wird Albrecht abgeschirmt, und nur die engsten Angehörigen werden dabei sein. “Für ihn ist das wie ein Loch, das mit Informationen gefüllt wird“, sagte Spring. “Die Funktionen kommen nicht wie bei einem Lichtschalter zurück, sondern langsam.“
dpa
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