614.11.08|WintersportFacebook
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Garmisch-

© Kornatz
BU : Endlich strahlt sie wieder: Anja Blieninger geht optimistisch an das Comeback heran.
Anja Blieninger hat es gepackt: Sie ist wieder im Geschäft, hat die Brettl unter den Füßen und ist heiß auf den ersten Slalom der Saison in Levi. Und es scheint fast so, als hätte es diese schier endlose Zwangspause nie gegeben: 1011 Tage waren es genau. Das sind mehr als zweieinhalb Jahre, in denen die Unterammergauerin kein Skirennen mehr bestreiten konnte. Nun steht das Comeback im Weltcup an. „Ich glaub’ es wohl erst wirklich, wenn ich da oben im Starthaus stehe“, sagt die 27-
Blieninger hat harte Jahre hinter sich. Zunächst der Horror-
Ganz frei von Schmerzen in ihrem linken Fuß ist Blieninger freilich noch nicht. „Die Ärzte sagen, dass das ganz normal ist. Es dauert einfach noch ein paar Monate.“ Die Probleme, die beim Skifahren auftreten, behindern die Technik-
In wie weit sie in puncto Leistungsvermögen ist, kann sie dagegen weniger einschätzen. „Es ist extrem schwer abzuwägen, was wirklich für mich drin ist“, wirbt sie um Verständnis. Und deshalb braucht man sie auf Ziele wie die alpinen Weltmeisterschaften in Val d’Isère im Februar 2009 auch nicht ansprechen. „So weit kann ich doch noch gar nicht schauen. Ich gehe jetzt erst einmal von Tag zu Tag. Ich muss ja auch sehen, welche Belastung mein Fuß wirklich zulässt, ob ich irgendwann eine Pause einlegen muss.“
Von offizieller Seite bekommt sie daher auch keinen Druck. „Die Trainer wissen schon, dass ich aus einer sehr schwierigen Phase komme. Ich habe zunächst schon Freiheiten und darf erst einmal drauf losfahren.“ Doch freilich gibt es auch eigene Ansprüche. Hinterherhinken ist für Blieninger nicht drin. „Ich möchte schon schnell Skifahren und zeigen, dass ich meinen Startplatz zu Recht habe.“ Und dennoch ist sie erst einmal etwas vom Konkurrenz-
Erste Wettkampf-
Das kann sie nun auch wieder inmitten der Ski-
In Levi wird sie wohl mit einer niedrigen 40er-
von Christian Fellner
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