Garmisch-Partenkirchen - Unmittelbar nach dem letzten WM-Test hakte Maria Riesch den Gesamtweltcup ab, vom Weg zu ihrer ersten Medaille will sich Deutschlands Alpin-Hoffnung nach der vielversprechenden Generalprobe aber nicht abbringen lassen.

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Maria Riesch erreichte den fünften Platz.
“Jetzt kann die WM kommen, jetzt gilt es die Nerven zu bewahren. Ich fahre mit einem guten Gefühl zur WM nach dem Podium im Slalom und dem guten Ergebnis im Super-G“, sagte die Partenkirchenerin am Sonntag. Nach Platz zwei im Slalom erreichte die 24-Jährige im Super-G beim Heim- Weltcup in Garmisch-Partenkirchen mit einem Rückstand von 8/100 Sekunden auf das Podest den fünften Platz. Beide Male hieß die Siegerin Lindsey Vonn; die Amerikanerin vergrößerte damit im Kampf um die Große Kristallkugel ihren Vorsprung vor Riesch auf 179 Punkte.
Dreimal wurde Anja Pärson (Schwedin) vor zwei Jahren in Are Weltmeisterin, dreimal Janica Kostelic (Kroatien) vor vier Jahren in Bormio; nun könnten es die goldenen Spiele der derzeit dominierenden Lindsey Vonn werden. “Anja und Maria sind für mich die Konkurrentinnen, aber bei einer WM ist alles möglich. Da kann auch ein unbeschriebenes Blatt kommen“, warnte Vonn. Riesch würde mit Gold in die Riege der großen deutschen Skirennfahrerinnen aufsteigen. Bei den letzten Großereignissen brachten sie zwei Kreuzbandrisse und deren Folgen um die Edelmetall-Hoffnungen. Erstmals reist sie bei ihrer dritten WM-Teilnahme als eine der Favoritinnen an.
dpa



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