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Skirennfahrer Daniel Albrecht aus Krankenhaus entlassen

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129.04.09|Wintersport|Wintersport|
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Artikel: Skirennfahrer Albrecht aus Krankenhaus entlassen

Bern - Der Schweizer Skirennfahrer Daniel Albrecht ist mehr als drei Monate nach seinem schweren Trainingssturz in Kitzbühel aus dem Krankenhaus entlassen worden.

Daniel Albrecht strahlt wieder. Er konnte nach mehr als drei Monaten das Krankenhaus wieder verlassen.

© dpa

Daniel Albrecht strahlt wieder. Er konnte nach mehr als drei Monaten das Krankenhaus wieder verlassen.

Wie Albrechts Ärzte in Bern am Mittwoch bei einer Pressekonferenz mitteilten, seien die Befunde aller bei dem 25-Jährigen durchgeführten Tests zufriedenstellend. Albrecht, der am 22. Januar bei beim Zielsprung auf der Streif ein Schädel-Hirn-Trauma und eine Lungenquetschung erlitten und danach mehr als zwei Wochen lang im künstlichen Tiefschlaf gelegen hatte, zeigte sich erstmals auch selbst den Medien. "Ich bin froh, wieder hier zu sein und danke allen, die mir geholfen haben", sagte er.

Der Horror-Sturz von Daniel Albrecht in Bildern

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  • Albrechts Horror-Sturz auf der Streif
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In einem T-Shirt mit der Aufschrift "never give up" ("Gib niemals auf") sprach Albrecht erstmals öffentlich auch über seine erste Zeit nach dem Erwachen aus dem künstlichen Tiefschlaf. "Ich wusste nichts mehr. Nicht, was für ein Jahr ist, auch nicht, wie alt ich bin. Nicht einmal, dass ich ein guter Skifahrer gewesen bin. Es war schon komisch, wenn ich mit meiner Freundin oder mit den Eltern Gespräche führte", erzählte der Kombinations-Weltmeister von 2007, der seit dem Unfall mehr als zehn Kilogramm Gewicht verloren hat. "Die Erinnerung kam nur ganz langsam zurück. Als ich das erste Mal das Video meines Sturzes sah, wusste ich zwar, dass ich das bin. Aber die Verbindung fehlte. Es kam mir vor, als sehe ich einen fremden Menschen stürzen."

Albrecht sollte noch am Mittwoch das Berner Krankenhaus, in das er nach der Rückholung dem künstlichen Tiefschlaf am 15. Februar verlegt worden war, verlassen und nach Hause reisen können. In den kommenden Wochen soll er seine Reha fortsetzen.

dpa

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