Am Sonntag Abend kehrte die Löwen-Delegation von ihrem Wochenend-Workshop bei Investor Hasan Ismaik zurück. Noch am Flughafen im Erdinger Moos gaben Otto Steiner und seine Begleiter mit Unterstützung von Kommunikations-Berater Klaus Januschewski eine Kurz-Pressekonferenz.
Der wesentliche Inhalt ist schnell erzählt: Steiner steht nicht wie von Ismaik gewünscht als Präsident des TSV 1860 zur Verfügung. „Ich bin erst im Dezember 2012 für weitere drei Jahre bestätigt worden in meinem Amt als Vorsitzender des Aufsichtsrates. Dieses Mandat möchte ich wahrnehmen“, sagte der TV-Manager (Constantin Entertainment). „Ich werde für das Amt des Präsidenten nicht kandidieren.“
Was das für die anstehende Entscheidung in Sachen Präsidium bedeutet? Gut möglich, dass der e.V.-Aufsichtsrat am 8. März nun doch wieder Dieter Schneider (65) vorschlagen wird, der zuletzt gemeint hatte: „Totgesagte leben länger.“ Trotzdem seien die Gespräche in Abu Dhabi positiv verlaufen, beteuerte Steiner. Viel konkreter wurde der 49-Jährige nicht.
Steiner und Co. zurück in München: Bilder von der PK am Flughafen
Über Personalentscheidungen in der Profi-KGaA solle bei Ismaiks nächstem München-Besuch im März gesprochen werden. Immerhin ist den Herren die Dringlichkeit der Entscheidungsfindung bewusst. Steiner versicherte, dass offene Fragen „zügig“ zu klären seien.
Zum Abschluss wartete der Aufsichtsratschef dann noch mit ein paar hübschen Formulierungen auf. Erstens: „Herr Ismaik akzeptiert die Autonomie des Vereins“. Und zweitens: Es gebe jetzt ein „Memorandum auf Understanding“. Alles klar?
lk, tz




































