München - Die Hoffnungen des TSV 1860 auf eine finanzielle Entlastung sind geplatzt: Der Catering-Prozess ging vor Gericht verloren.

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Die Löwen müssen zahlen
Die “Löwen“ argumentierten, dass die Verträge zu einer Zeit ausgehandelt wurden, als sie wegen der drohenden Insolvenz praktisch dazu gezwungen waren, jeden vorliegenden Vertrag von Seiten der Stadion GmbH zu unterschreiben. Somit sei das Schriftstück sittenwidrig. Da die Stadion GmbH ein Tochterunternehmen des FC Bayern München sei und der FC Bayern somit Monopolist sei, machten die “Löwen“ auch noch Argumente des Kartellrechts geltend.
Beim TSV sind die Folgen nach dem Urteil nicht absehbar. Die ohnehin angeschlagene finanzielle Situation dürfte sich weiter verschlechtern, ein Auszug aus der Allianz Arena wird immer wahrscheinlicher. Der Spielbetrieb im WM-Stadion kostet die “Löwen“ jährlich 5,5 Millionen Euro. Doch die Bayern sind zu Gesprächen bereit. “Wenn jemand von 1860 kommen sollte und eine saubere und faire Lösung anbietet, stellen wir uns nicht entgegen“, betonte Rummenigge.



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