München - Nach dem Sieg gegen Energie Cottbus wollen die Löwen auch im Hintergrund wieder für Harmonie sorgen. Präsident Schneider will auf den Invetor zugehen: „Wir müssen das vernünftig aus der Welt schaffen."

© Sampics
Schneider: "An mir soll’s nicht scheitern.“
Johann Sitzberger hatte Geburtstag, ein Sponsor, der zugleich Löwen-Fan ist und am Montagabend ranghöchsten Gratulanten die Hände schütteln durfte. Der Spot, mit dem seine Reinigungsfirma die Gelben Karten bei 1860-Spielen präsentiert, wirkte wie gemacht für diesen Augenblick, als Dieter Schneider und Hamada Iraki über den Arena-Rasen liefen, dem Sponsor die Aufwartung machten und nebenbei heile Welt demonstrierten. „Mia kehrn zam“, lautet Sitzbergers Werbeslogan. Das passte.
Der investornahe Robert Schäfer warb am Montag sicherheitshalber für den 49-Prozent-Eigentümer. „Das ist ein sehr emotionales und warmherziges Engagement“, sagte der Geschäftsführer. Ismaik erhoffe sich bei 1860 „mehr Zuneigung als Rendite“. Die Liebe der Fans muss er sich allerdings noch erarbeiten. Den Transparenten zufolge sieht die Basis ihn eher als Machtmenschen.
ulk



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