München - Trotz des erfolgreichen Starts der Löwen ins Jahr 2012 hat der Führungsstreit der vergangenen Wochen im Sechzger-Umfeld Spuren hinterlassen. Die Fans geben einen Einblick in ihr Seelenleben.

© M.I.S.
Die Löwen-Fans gaben vor und während des Spiels einen Einblick in ihr Seelenleben.
Beim ersten Heimspiel des Jahres 2012 waren zwar nur knapp 10.000 fröstelnde Zuschauer in der eiskalten Allianz Arena anwesend, aber immernoch genügend, um einen Einblick in die Seelenwelt der Löwen-Fans zu bekommen. Zwar scheint die Stimmung in der Führungsspitze des TSV 1860 langsam aufzutauen - am Montagabend war Präsident Dieter Schneider scherzend mit Hasan-Ismaik-Sprachrohr Hamada Iraki in der Arena zu sehen, zudem soll der Investor demnächst höchstpersönlich zu einem Versöhnungsgespräch mit Schneider anreisen, dennoch: Im leeren Rund des Stadions war während des Spiels gegen Cottbus das eine oder andere Transparent zu erkennen, das die Solidarität der Löwen-Fans mit Präsident Dieter Schneider aufzeigen sollte - mit Sprüchen, die deutlich gegen Ismaik und Iraki zielten.
Und obwohl Geschäftsführer Robert Schäfer im Vorfeld des Spiels von einem "warmherzigen Engagement" des Jordaniers beim TSV 1860 sprach, das weniger auf Rendite als auf Zuneigung ausgerichtet ist, so machen die Plakate deutlich: Bis zur Erfüllung von Hasan Ismaiks Wunsch, "Teil der Löwen-Familie" zu sein, ist es noch ein langer Weg.
wi



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