Berlin - Für führende Hämatologen und Doping-Experten Deutschlands ist der “Fall Pechstein“ medizinisch geklärt.

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Claudia Pechstein.
Für kommenden Montag haben sie in Berlin zu einer Pressekonferenz eingeladen, in der neue medizinische Erkenntnisse auf den Tisch gelegt werden sollen. Die Eisschnelllauf-Olympiasiegerin ist wegen auffälliger Blutwerte bis zum 7. Februar 2011 vom Weltverband ISU gesperrt, bestreitet aber jegliches Blut-Doping.
Das Motto der Pressekonferenz mutet spektakulär an: “Der Fall Pechstein - aus medizinischer Sicht geklärt“, heißt es. Professor Gerhard Ehninger, der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO), sowie die Professoren Winfried Gassmann aus Siegen und Wolfgang Jelkmann aus Lübeck behaupten auf Grundlage medizinischer Befunde schon in der Einladung, der Doping-Vorwurf gegen Pechstein sei aus medizinischer Sicht haltlos. Claudia Pechstein ist als Gast der Veranstaltung anwesend ebenso wie der Biochemiker und Doping-Experte Wilhelm Schänzer aus dem Kölner Anti-Doping-Labor.
Die vom DGHO-Vorsitzenden Ehninger im Sommer 2009 vorgeschlagene ärztliche Untersuchung und Diagnostik wurde zwischenzeitlich teilweise durchgeführt. Die daraus resultierenden Ergebnisse werden nun im Rahmen der Pressekonferenz vorgestellt. Die DGHO hofft mit dieser Pressekonferenz zur Klärung der Vorwürfe beizutragen und Grundlagen für eine sachgerechte Interpretation von Blutwerten im Rahmen des Anti-Doping-Kampfes zu schaffen, heißt es in der Einladung.
dpa



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