Miriam Gössner im Playboy: Bilder für Felix Neureuther völlig ok

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    • 11.02.14
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"Magdalena weiß nichts davon"

Gössner erklärt ihr Playboy-Shooting

Sotschi - Abseits der Olympischen Spiele sorgt Miriam Gössner mit einem Foto-Shooting für den Playboy für Schlagzeilen. Doch auch sportlich hat die Biathletin noch viel vor.

© dpa

Miriam Gössner.

Nach ihrem bitteren Verzicht auf die Olympia-Teilnahme in Sotschi hielt sich Miriam Gössner lange bedeckt, jetzt lässt die Biathletin komplett die Hüllen fallen. In der neuesten Ausgabe des Playboy zeigt sich die zweimalige Staffel-Weltmeisterin ab Donnerstag von ihrer schönsten Seite - und verblüfft damit sogar ihre beste Freundin Magdalena Neuner.

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„Sie weiß nichts davon. Das wird auch für sie eine Überraschung“, sagte Gössner im Interview mit dem Männer-Magazin. Auch ihren Freund, Alpin-Star und Gold-Hoffnung Felix Neureuther, „überfiel“ die 23-Jährige mit dem Plan für das Foto-Shooting förmlich: „Ich hatte mich schon entschieden, die Bilder zu machen, bevor wir zusammengekommen sind. Als dann der Termin für die Fotos anstand, habe ich einfach gesagt: Ich fahre am Wochenende zum Playboy-Shooting. Er fand das völlig okay.“

Unter Tränen und völlig aufgelöst hatte Gössner noch im Januar in Oberhof ihren Startverzicht für Sotschi erklärt. „Die Olympia-Absage war einer der schwierigsten Momente meines Lebens“, sagte Gössner: „Aber für mich hätte Sotschi nur Sinn gemacht, wenn ich auch Medaillenchancen gehabt hätte, und ich war einfach von den Schmerzen her nicht in der Lage, anständige Rennen zu laufen.“

Im Mai war sie in Norwegen bei einem Ausflug mit ihrer Schwester schwer mit dem Mountainbike gestürzt und hatte sich dabei mehrere Rückenwirbel gebrochen. Die Bayerin war nur knapp einer Querschnittslähmung entgangen und brauchte lange, um überhaupt wieder normal laufen zu können. Sie kehrte im Dezember in den Weltcup zurück - doch der Körper wollte langfristig einfach nicht mitspielen.

Die Zeit hat die ehemalige Langläuferin, die 2010 in Vancouver mit den Spezialistinnen Silber in der Staffel gewann, geprägt. „Es ist auf jeden Fall viel passiert. Und ich habe mich dadurch auch ein bisschen verändert“, sagte Gössner: „Ich bin nach dem Unfall dankbarer geworden, versuche, das Leben noch mehr zu genießen, und die Chancen, die es einem bietet, auch zu nutzen.“

Und so nutzte sie auch die Chance und ließ die Hüllen fallen. „Ich wollte eine andere, eine weibliche Seite von mir zeigen, und ich denke, das ist toll gelungen“, sagte die Blondine: „Man kennt uns Sportlerinnen ja immer nur im Rennanzug und in Trainingsklamotten, da ist nicht viel mit Weiblichkeit.“

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Gössner ist längst nicht die erste Sportlerin, die sich für das Magazin entblättert. Auch Ex-Eiskunstlaufstar Katarina Witt oder Sotschi-Starterin Isabella Laböck (Snowboard) zeigten sich schon von ihrer Schokoladenseite. Neureuther reagierte jedenfalls positiv auf die Aufnahmen seiner Freundin, die es am Dienstag noch nicht zu sehen gab. „Ich glaube, sie haben ihm gefallen. Hat er zumindest gesagt...“, meinte Gössner augenzwinkernd.

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Während ihre Teamkolleginnen Andrea Henkel und Co. in Sotschi um Medaillen kämpfen, widmet sich Gössner nun ganz der Reha. Eine Reise nach Sotschi ist für die dreimalige Weltcup-Gewinnerin nicht geplant. „Ich will die Zeit nutzen, um richtig gesund zu werden. Aber ich werde natürlich alles verfolgen“, sagte sie. Besonders natürlich die Rennen ihres Partners: „Felix ist ja gerade sehr gut drauf! Das finde ich tröstlich, wenigstens bei einem von uns läuft es.“

Ein Ende ihrer Karriere steht nicht zur Debatte, stattdessen will Gössner bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang starten. „Ich bin erst 23. In vier Jahren ist wieder Olympia. Da werde ich dabei sein“, sagte Gössner, die nach Olympia noch in diesem Winter in den Weltcup zurückkehren will.

sid

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