Lausanne - Eisschnellläuferin mit auffälligen Blutwerten bei der Mehrkampf-WM in Hamar – Zwei Jahre Sperre

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Die fünfmalige Eisschnelllauf- Olympiasiegerin Claudia Pechstein ist des Blutdopings überführt worden.
Die fünfmalige Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein ist des Blutdopings überführt worden. Wie die Internationale Eislauf-Union ( ISU ) am Freitag mitteilte, wurde der 37 Jahre alten Berlinerin bei den Mehrkampf- Weltmeisterschaften am 7. Februar in Hamar/Norwegen nach den Rennen über 500 und 3000 Meter die Benutzung verbotener Blutdoping-Methoden nachgewiesen. Die ISU hat sie für zwei Jahre gesperrt. Pechsteins Rechtsanwalt Simon Bergmann kündigte an, beim Internationale Sportgerichtshof in Lausanne Berufung gegen die Sperre einzulegen.
“Wenn die ISU es mitteilt, kann es ja stimmen“, sagte Gerd Heinze , der Präsident der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG). “Es ist eine große Tragik, aber das ist noch nicht das Ende.“
Erste Doping-Verdächtigungen gegen die deutsche Läuferin waren im vergangenen Winter aufgetaucht, als sie einen im Vergleich zu den Vorjahren großen Leistungssprung machte. Bei den Mehrkampf- Europameisterschaften im Januar in Heerenveen/Niederlande gewann sie nach 1998 und 2006 zum dritten Mal den Titel.
dpa/sid



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