001.02.09|Wintersport|Wintersport|
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Artikel: Snowboarderin Kober meldet sich nach WM-Enttäuschung auf Podest zurück
Bayrischzell - Snowboarderin Amelie Kober hat sich mit Rang zwei im Parallel-Riesenslalom-Weltcup in Bayrischzell nach der enttäuschenden WM auf dem Podest zurückgemeldet.

© dpa
Snowboarderin Amelie Kober.
Ihren zweiten Saisonsieg verhinderte am Samstag ein Sturz im ersten Finallauf gegen die spätere Siegerin und Weltcup-Spitzenreiterin Doris Günther (Österreich). “Das war ein Konzentrationsfehler“, sagte Kober, betonte aber gleichzeitig: “Ich freue mich über den zweiten Platz und bin super zufrieden.“
“Das war eine ganz, ganz großartige Leistung“, kommentierte Disziplintrainer Andreas Scheid vom Snowboardverband Deutschland (SVD) die Vorstellung von Kober bei ihrem Heimrennen; die 21-Jährige kommt aus dem nur wenige Kilometer entfernten Fischbachau und wurde bei ihren Auftritten am Waldkopfhang lautstark von ihren Anhängern angefeuert.
Die Enttäuschung der WM in Gangwon (Südkorea), als sie in ihrer Vorzeigedisziplin Parallel-Riesenslalom nach Silber bei den Olympischen Winterspielen 2006 und Silber bei der WM 2007 nur Rang zehn belegte, habe sie “abgehakt“, versicherte Kober, die sich auch über das Ergebnis des Männer-Rennens freute: Hier siegte ihr Freund Andreas Prommegger (Österreich) vor Matthew Morison (Kanada) und dem WM-Zweiten Sylvain Dufour aus Frankreich. Bester deutscher Starter war Patrick Bussler auf Rang zwölf. Der Aschheimer, der mit Bronze im Parallelslalom die einzige WM-Medaille für die deutschen Snowboarder eingefahren hatte, kämpfte nach einem Sturz im Qualifikationslauf mit Rückenproblemen.
Als zweitbeste deutsche Athletin fuhr die für den SC Klingenthal startende Isabella Laböck auf Rang zehn vor Anke Karstens (Bischofswiesen).
dpa
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