WM-Staffel: Kombinierer gehen nach Chaos-Springen leer aus

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    • 24.02.13
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Frankreich holt Gold

Ski-WM: Kombinierer enttäuschen

Cavalese - Die deutschen Kombinierer sind nach einem Chaos-Springen erstmals seit 2001 bei einer WM-Staffel leer ausgegangen.

© dpa

Die Staffel um Björn Kircheisen belegte einen enttäuschenden sechsten Rang.

Für das favorisierte Team mit dem WM-Dritten Björn Kircheisen, Tino Edelmann, Eric Frenzel und Fabian Rießle reichte es nur zum enttäuschenden sechsten Platz. Gold holte sich Frankreich um Einzel-Weltmeister Jason Lamy-Chappuis vor Norwegen und den USA.

„Die Enttäuschung ist riesig. Die Erwartungen, eine Medaille zu holen, waren schon groß“, sagte der zwei Tage zuvor entthronte Weltmeister Frenzel (Oberwiesenthal): „Uns hat das Pech beim Springen verfolgt, wir haben alle ordentliche Sprünge gemacht, hatten aber leider nicht die Möglichkeit, das rüberzubringen.“ Auch Bundestrainer Hermann Weinbuch haderte mit den Bedingungen am Morgen: „Wir hatten mit Abstand den schlechtesten Wind von allen Nationen. Wir haben das extra ausgerechnet.“

Nach dem Springen unter zum Teil irregulären Bedingungen war das deutsche Team nur von Rang sechs und mit einem Rückstand von 1:14 Minuten auf die zunächst führenden Japaner in die Loipe gegangen. „Das war völlig irregulär und hat uns heute gefressen“, sagte Vizeweltmeister Edelmann (Zella-Mehlis). Wegen wechselnder Winde war der Wettbewerb mehrfach unterbrochen worden, die dritte Gruppe wurde sogar wiederholt.

Auf der Strecke versuchte das DSV-Quartett vergeblich, die fünfköpfige Spitzengruppe einzuholen. Zwar schmolz der Rückstand von zunächst 1:14 Minuten langsam, doch das reichte nicht. „Es war schwierig, alles alleine zu machen. Es ist ärgerlich, dass wir so einen schlechten Tag erwischt haben. Heute früh haben einige Leute ein paar Fehler gemacht“, sagte Startläufer Kircheisen, der am Freitag im Einzel Bronze gewonnen hatte.

Die DSV-Mannschaft hatte bei Weltmeisterschaften zuletzt sechsmal in Folge die Silbermedaille geholt und war zuletzt 2001 im finnischen Lahti ohne Edelmetall geblieben. Den letzten Titel gab es 1987 bei der Heim-WM in Oberstdorf, damals gehörte der heutige Bundestrainer Hermann Weinbuch noch zu den Aktiven.

SID

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Kommentare

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Signo20024.02.2013, 17:46
(1)(0)

den Jungs ist nichts vorzuwerfen; sie hatten einfach Pech mit ihren Sprüngen bei teilw. irregulären Bedingungen.
Dass die Strecke selber knüppelhart ist, konnte jeder Zuseher sehen:
ein Überziehen des Tempos rächt sich dort fürchterlich.
Und so mussten sie alle ins Holz beissen, chancenlos von Abfang an. Das erinnert einen wieder an den Ablauf des Super-G bei den Damen, wo man längst hätte abbrechen müssen.
Noch ein Insider-Hinweis: die Langlaufstrecke liegt auf einer Höhe von ca. 1200-1400m; eine hochgelegene Strecke also, die einem nicht angepassten Flachländer die Zähne zieht.
Haben wir das heute im Teamsprint nicht schon bei Kolb und Tscharnke sehen müssen?
Habe noch nie gesehen, dass eine Läuferin den Berg rauf fast stehen bleibt. Deshalb würde mich sehr interessieren, wie sich das Team auf die Höhenlage eingestellt hat.
Offensichtlich nicht hinreichend.
Chappuis, der glückliche Franzose, tritt häufig im Sender TV Montagne auf; der Kerl hält sich, wie seine Teamkollegen viel in der Höhe auf. Als pension. Höhenbergsteiger kennt man diese Wirkung bestens. Beim DSV scheinbar nicht.

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