BSC Oberhausen - Partys nach Spielen, noch dazu als Veranstalter, sind alles andere als leistungsfördernd. Das ist beim BSC Oberhausen spätestens seit vergangener Woche bekannt, als der Aufsteiger in Berg einen desolaten Auftritt hatte.

© Halmel
Viermal durfte Oberhausen gegen Oberweikertshofen jubeln. Am Ende stand es 4:1.
Weihnachtsmärkte im Ort hingegen haben aber offensichtlich keine schädliche Wirkung – mal abgesehen vom eher überschaubaren Zuschauerinteresse. Das zeigte das letzte Spiel des Jahres gegen den SC Oberweikertshofen. Mit einer engagierten und kämpferisch starken Leistung zwangen die Oberhausener den Tabellendritten deutlich mit 4:1 (2:0) in die Knie. „Die Jungs haben die Räume gut eng gemacht und sind sofort in die Zweikämpfe gegangen. Das schmeckt spielstarken Mannschaften nicht“, lobte Trainer Willy Link sein zuletzt heftig gescholtenes Team. Neben der guten Abwehrleistung war einmal mehr die Effektivität der ausschlaggebende Faktor, warum sich die BSCFußballer ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk bereitet haben.
„Ich kann auch nichts dafür, wenn Oberweikertshofen die Chancen nicht reinmacht“, sagte Link mit einem Grinsen, nachdem seine Elf aus fünf Möglichkeiten vier Treffer produziert hatte. Die einzige ausgelassene Gelegenheit leistete sich Sandro Frombeck, als er freistehend drüber zielte (6.). Keine Minute später bereitete er mit feinem Pass auf Michael Schöttl, der nach langer Verletzungspause und trotz Trainingsrückstands in der Startelf stand, den Führungstreffer vor. „Wir sind ein Risiko gegangen, sind dafür aber belohnt worden“, meinte Link zum Einsatz Schöttls. Darüber hinaus gingen Frombeck und Kapitän Bernd Schuster angeschlagen ins Spiel. Letztgenannter bekam in der Folge mit seinen Abwehrkollegen reichlich Arbeit. Die Schüsse von Admir Hasanovic (16.) und Florian Tremmel (28.) parierte aber BSC-Schlussmann Daniel Meier.
Roland Halmel
Quelle: fussball-vorort.de


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