SE Freising - Anderthalb Monate sind es noch, bis sich für die Fußballer des SE Freising wieder der Vorhang nach der Winterpause hebt, die Planungen gehen aber bereits eine Saison weiter.

© Lehmann
Keinen Wunsch nach Veränderungen hegt man derzeit beim SE Freising. In beiden Teams läuft es. So bleibt Bezirksoberliga-Coach Michael Schütz (Mitte) über die Saison hinaus im Amt. Abteilungsleiter Georg Appel (links) und Manfred Grüner (r.) verkündeten die Vertragsverlängerung.
Am vergangenen Freitag verkündete Spartenchef Georg Appel, dass beide Trainer – Michael Schütz (Bezirksoberliga) und Freddy Ostertag (Kreisliga) – für ein weiteres Jahr unterzeichnet haben.
„Gerade nach einer etwas turbulenten Zeit“, erklärte Appel stolz, „ist es schön zu sehen, dass nun Kontinuität eingekehrt ist.“ Zudem würden beide Trainer in ihren Ligen – Dritter in der Kreisliga, Spitzenreiter in der BOL – erfolgreich arbeiten. Schütz, hat mit seiner Truppe noch viel vor, wie er am Freitag erneut bekräftigte. Er habe deswegen nicht lange überlegen müssen, den Vertrag zu unterzeichnen. „Ich will diese Mannschaft absolut landesligatauglich machen.“ Begeistert zeigten sich alle unisono, Trainer und Abteilungsleitung, über das vor anderthalb Jahren veränderte Konzept, erste und zweite Mannschaft nicht mehr als separate Einheiten zu sehen, sondern mehr als homogenen Kader, aus dem die beiden Teams bestückt werden. „Dadurch sieht sich keiner mehr als Fremdkörper, keiner wird ausgegrenzt“, begründete Schütz das Konzept. Appel fügte an, so würden die rekonvaleszenten und potentiellen Stammspieler der Ersten auch gerne in der zweiten Garde aushelfen respektive dort Spielpraxis sammeln.
Weniger stolz zeigten sich die Verantwortlichen jedoch über die jüngsten Berichte bezüglich freier Trainingszeiten auf den Freisinger Rasenplätzen (wir haben berichtet). „Die Vereine haben mit uns darüber nicht gesprochen“, klagte Appel, „obwohl wir uns doch kompromissbereit zeigen würden.“ Dem Sportclub habe man auf dem Nusserplatz Zeiten für Punktspiele am Wochenende angeboten, „das wurde aber bisher nicht wahrgenommen“, so Appel.
Die SG Eichenfeld, die ebenso über zu wenige Trainingszeiten klagt, habe sich gar nicht gemeldet. Erneut pochten die Klubverantwortlichen des SEF auf eine rasche Runderneuerung des nahezu unbespielbaren Kunstrasens in der Savoyer Au, die nach Schätzungen von Abteilungsleiter Georg Appel etwa 270.000 Euro kosten würde und einer dringenden Realisierung bedürfe.
von Matthias Spanrad
Quelle: fussball-vorort.de


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