SE Freising - Als das Hallbergmooser Hallenturnier am späten Samstagabend spannend wurde, da waren die Gastgeber schon beim Duschen. Der VfB Hallbergmoos spielte mit beiden Teams nur eine Nebenrolle, während Freising das Finale um den Zeitform-Mövenpick-Cup mit viel Glück gegen Neufahrn gewann.

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Torwart Andi Fritschl (Zweiter von rechts, stehend) war Hauptgarant, dass der SE Freising die Halle in Hallbergmoos mit dem Siegerpokal verließ.
von Nico Bauer
Im Halbfinale hieß es zweimal Freising gegen Erding mit jeweils dem glücklicheren Ausgang für Freising. Der FC Neufahrn besiegte den FC Schwaig 1:0, und der SE Freising gewann mit sechs Spielern der zweiten Mannschaft und zwei aus der Ersten (Sebastian Mihajlovic, Dennis Seifert) im Siebenmeterschießen 4:2 gegen Eichenried. Kurz vor Ende der Spielzeit besaß Eichenried eine Millionenchance, die Torwart Andi Fritschl zunichtemachte. „Für mich ist er der beste Torwart des Turniers“, adelte ihn später auch Trainer Freddy Ostertag.
Die zahlreichen Zuschauer bekamen zwar nicht viel vom eigenen VfB zu sehen, aber dafür Siebenmeter bis zum Abwinken, denn die Spiele um die Plätze fünf, drei und eins gingen alle in die Verlängerung. Der VfB 1 hatte gegen Vötting das glücklichere Ende und gewann 8:7, Schwaig traf gegen Eichenried beim 4:3 einmal mehr.
Im Endspiel hatte Neufahrn zweimal eineinhalb Hände am Pokal, ließ den SEF am Leben und kassierte die fast logische Strafe. In der regulären Spielzeit über zehn Minuten markierte der Neufahrner Andreas Amler die Führung (3.), zweieinhalb Minuten vor dem Ende holte sich der übermotivierte Dennis Seifert eine Zwei-Minuten-Strafe wegen Dauermeckerns ab. Die Domstädter waren also in Unterzahl – mit drei gegen vier Feldspieler bis 30 Sekunden vor dem Ende. Neufahrn wähnte sich aber zu sicher, spielte locker die Zeit von der Uhr und fing sich den Ausgleich von Sebastian Mihajlovic. Somit ging es in das Siebenmeterschießen und dort hatte Neufahrn erneut die Hand am Wanderpokal. Nach Freisings Fehlschuss musste nur noch Murat Kilic treffen. Der winkte zuerst zur Tribüne und zimmerte dann die Kugel in das Fangnetz neben dem Tor. In der Runde darauf hielt Fritschl, und der SE Freising machte den Sack zu. Trainer Ostertag sah seine Mannschaft als nicht unverdienten Turniersieger, „obwohl wir das so nicht erwartet hatten.“ Er freute sich nach den Sonderschichten in Halbfinale und Endspiel vor allem auf ein Glas Rotwein bei der Party im Restaurant der Hallberghalle.
Quelle: fussball-vorort.de


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