SpVgg Unterhaching - Auch die Neuzugänge konnten an dem Debakel der SpVgg Unterhaching in Chemnitz nichts ändern. In Sachsen nahm Ex-Hachinger Anton Fink die Rot-Blauen mit drei Toren auseinander.

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So sehr die Unterhachinger sich auch ins Zeug legten wie hier Markus Schwabl (li.) gegen Marcel Schlosser: In Chemnitz gab es für die SpVgg nichts zu holen, das erste Punktspiel im neuen Jahr endete mit einer bitterbösen 1:5-Abreibung.
Trotz der Neuzugänge hat sich für die SpVgg Unterhaching auswärts nur wenig geändert. Auch Max Bachl-Staudinger, Roman Prokoph und Florian Rudy vermochten die 1:5 (0:2)-Niederlage beim Chemnitzer FC nicht zu verhindern. Bei den Sachsen erwischten die Rot-Blauen einen rabenschwarzen Tag. „Wir waren nicht so schlecht, haben uns aber einfach grobe Schnitzer geleistet“, sagte Trainer Heiko Herrlich, dessen Team nun seit dem 9. September auf einen Auswärtserfolg wartet.
Das Unheil, das Haching bei den Sachsen ereilte, trug einen speziellen Namen. Einen für Haching sehr schmerzhaften. Ausgerechnet der ehemalige Unterhachinger Top-Torjäger Anton Fink fertigte sein altes Team im Alleingang ab. Mit drei Toren war der Stürmer Mann des Spiels.
Bereits nach fünf Minuten traf Fink zum ersten Mal in das Hachinger Gehäuse zum 1:0. Als Dobry wenige Minuten später auf das 2:0 erhöhte (20.), liefen die Rot-Blauen der Musik bereits deutlich hinterher. In der Offensive brachten die Hachinger kaum etwas zustande. Schüsse von Markus Schwabl (13.), Yannic Thiel (21.) und dem von Beginn an für den verletzten Florian Niederlechner spielenden Ömer Kanca (41.) blieben im ersten Durchgang die Ausnahme.
Die Neuzugänge konnten bei ihrem Haching-Debüt keine entscheidenden Impulse setzen. Während Bachl-Staudinger nicht zum Einsatz kam, erledigten die eingewechselten Rudy und Prokoph ihre Sache in der zweiten Halbzeit zumindest ordentlich. Sowohl Rudy (66.) als auch Prokoph (80.) arbeiteten sich Tormöglichkeiten heraus. Dennoch konnten auch die Wintertransfers die Abwärtsspirale der SpVgg nicht stoppen. „In der Hinrunde hatten wir einen guten Lauf, jetzt haben wir eine Negativserie“, sagte Markus Schwabl. Die Auswärtsschwäche wollen die Hachinger in den verbleibenden Spielen anders kompensieren. „Im Abstiegskampf wollen wir auf unsere Heimstärke setzen“, sagte Herrlich.
Von Robert M. Frank
Quelle: fussball-vorort.de


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