SV Raisting - Der SV Raisting versäumt trotz zahlreicher Tormöglichkeiten die vorzeitige Entscheidung und muss sich daher mit einem 1:1 (0:0)-Unentschieden beim TuS Geretsried begnügen.

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In einer konfusen Schlussphase verpasste der SV Raisting die Entscheidung und wurde dafür durch den späten Ausgleich von Geretsrieds Beham bestraft.
Raisting – An einem späten Samstagnachmittag im November bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt mit kurzen Ärmeln ein ganzes Fußballspiel zu verfolgen, ist durchaus ungewöhnlich. Die Vorstellung des SV Raisting beim TuS Geretsried sorgte bei Manfred Kammermeier aber offensichtlich für derartige Hitzewallungen, um so etwas möglich zu machen.
Vermutlich brachten den Raistinger Co-Trainer, der den beruflich verhinderten Robert Färber vertrat, erst die vielen ausgelassenen Großchancen seines Teams und am Ende die konfuse Abwehrarbeit ins Schwitzen. Sieger gab es beim letzten Auswärtsspiel der Raistinger in diesem Jahr keinen. Nach dem 0:0 im Hinspiel gab es diesmal mit einem 1:1 (0:0) wieder ein Unentschieden. „Angesichts der Schlussphase können wir mit dem Ergebnis zufrieden sein. Wir hätten aber das Spiel schon davor entscheiden müssen“, bilanzierte Kammermeier, während er sich einen wärmenden Anorak anzog. „Mit der Punkteteilung haben wir das Minimalziel erreicht“, ergänzte Kammermeier. Seine Elf präsentierte sich in der ersten Hälfte auf dem engen Kunstrasenplatz des TuS als das wesentlich torgefährlichere Team. Vor allem Ludwig Huber war immer wieder an gefährlichen Aktionen beteiligt.
In der Folge gestalteten die Hausherren die Partie dann jedoch wesentlich ausgeglichener. Dreimal binnen weniger Minuten lag bei Chancen von Benjamin Fister (47.), Baki (51.) und Johann Latanskij (55.) die TuS-Führung in der Luft. Sie fiel wenig später jedoch auf der Gegenseite, als sich Steigenberger gegen zwei Geretsrieder durchsetzte und zum 1:0 einschob (62.). Gleich danach verpasste Huber die Vorentscheidung, als er frei vor dem Kasten das mögliche 2:0 verstolperte (66.). Das sollte sich in der Schlussphase rächen. Die Gastgeber erhöhten den Druck und Raistings Abwehr kam immer mehr ins Schwimmen.
„Wir sind zu weit weg von den Leuten“, schimpfte Kammermeier vergeblich, nachdem Florian Beham ohne große Gegenwehr zum 1:1 einschießen durfte (79.). Der Ausgleich brachte die Gäste dann völlig aus dem Konzept. SVR-Kapitän Marcus Widmann setzte mit einem verunglückten Kopfball erneut Beham in Szene, der jedoch über das Tor zielte (81.). In der Schlussminute hielt Schaidhauf dann den Punkt fest, als er einen Kopfball von Bernhard Kresta parierte.
von Roland Halmel
Quelle: fussball-vorort.de


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