TSV Eching - Der TSV Eching befindet sich massiv in finanziellen Schwierigkeiten und hat deshalb den Spielern der Ersten Mannschaft angekündigt, die vereinbarten Prämien in der Landesliga-Rückrunde drastisch zu kürzen.

© FV
Ist das Jubeln bald vorbei? Aufgrund massiver Finanzprobleme droht der Ausverkauf beim TSV Eching. Goalgetter Fabijan Hrgota gehört zu den absoluten Leistungsträger und dürfte in den Fokus vieler anderer Vereine rücken.
Nun drohen schmerzhafte Abgänge bis zum Ende der Wechselfrist Ende Januar. Bis vor wenigen Tagen schienen die Personalplanungen mit eher unspektakulären Transfers abgeschlossen zu sein. Der in der Vorrunde kaum eingesetzte Innenverteidiger Philipp Züfle geht zurück zu seinem Heimatverein FC Moosinning und Alexander Heep, der das Duell der Torhüter gegen Ferdi Kozel knapp verloren hatte, nahm ein Angebot des Bayernligisten SV Heimstetten an. Dafür kommen Markus Brunner (SpVgg Unterhaching II) und ein junger Torwart, der in der Jugend beim FC Augsburg ausgebildet wurde.
Eines der kursierenden Gerüchte besagt, dass Leo Mayer zum Bezirksligisten SV Dornach wechselt. Dies wäre für die Echinger extrem bitter, da sich Mayer nicht nur wegen seiner vier Tore auf Anhieb durchsetzen konnte. „Das wäre echt traurig“, sagt Trainer Leitl, „wenn so ein Spieler nach unten in die Bezirksliga gehen würde.“ Der Wechsel scheint aber nur noch Formsache zu sein.
Leitl steht vor dem Trainingsauftakt im Ungewissen. Er kann nur abwarten und hofft, dass möglichst viele Spieler dem Verein in einer schweren Zeit die Treue halten: „Ich werde irgendwann wissen, wer hier bleibt und wer geht. Dann reden wir weiter.“ Würden mehrere Spieler abwandern und wäre die Mannschaft nicht mehr konkurrenzfähig, ist ein Rücktritt des Trainers auch nicht mehr auszuschließen. Dem TSV Eching stehen harte Tage bis zum 31. Januar und dem Ende der Winter-Wechselfrist bevor.
von Nico Bauer
Quelle: fussball-vorort.de


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