Erding - Die Automobilausstellung Erding wächst weiter. Händler aus mittlerweile drei Landkreisen stellten am Wochenende die Neuheiten von 29 Fabrikaten vor. Organisator Günter Lassak wünscht sich mehr Platz auf dem Volksfestplatz.

© Moritz
Dass das Auto des Deutschen liebstes Kind ist, davon zeugt seit nunmehr 40 Jahren die Automobilausstellung Erding (AAE). Der eigentliche Volksfestplatz ist schon seit Jahren zu klein, es wird zunehmend auf den Parkplatz nördlich des Eisstadions ausgewichen. Dieser war heuer komplett von Ausstellern besetzt. Die kommen längst nicht mehr nur aus dem Landkreis Erding, sondern mittlerweile auch aus Ebersberg und Landshut.
Bei der Eröffnung vor den Händlern, zahlreichen Bürgermeistern, Vize-Polizeichef Bodo Urban, Stadtmanager Günther Pech und Kreishandwerksmeister Rudolf Waxenberger sagte Lassak: „Der Volksfestplatz gehört erweitert. Anfragen gibt’s genug.“
Lange Zeit war die AAE vom Wettrüsten um immer noch mehr PS geprägt. Dieses Bild hat sich längst gewandelt. Seit einigen Jahren gilt das Interesse vor allem den Spritsparern und Familienautos. Einen immer breiteren Raum nehmen in jüngster Zeit Fahrzeuge mit alternativen Antrieben ein. Heuer stellte das Autohaus Hausmann den nagelneuen Toyota Auris mit Hybridtechnologie vor. Aber auch die Freunde edlen und sportlichen Blechs kamen voll auf ihre Kosten. So mancher Traum fand beim Blick auf die Preistafel freilich ein abruptes Ende.
Beim Blick übers Gelände meinte Lassak: „Die Erdinger Autofamilie ist in 40 Jahren enorm gewachsen und hält f zusammen.“ Erdings Zweiter Bürgermeister Ludwig Kirmair sagte: „Mobilität ist das Kennzeichen moderner Gesellschaften.“ Dazu trage vor allem das Auto bei. Für Kirmair ist die AAE auch ein Beweis dafür, dass diese Branche ein „leistungsstarker Wirtschaftszweig“ sei. Waxenberger schlug in die gleiche Kerbe: 800 Arbeits- und Ausbildungsplätze zeugten von der enormen Wirtschaftskraft.
vom Hans Moritz
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